Bewrtet: "Meine Tote - Deine Tote"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie bewertet ihr "Meine Tote - Deine Tote" ?

1/5 schlecht
2
4%
2/5 passabel / "na ja"
4
7%
3/5 gut
4
7%
4/5 sehr gut
21
38%
5/5 überragend
24
44%
 
Abstimmungen insgesamt : 55

Bewrtet: "Meine Tote - Deine Tote"

Beitragvon Martin. » Mi, 13.07.2005 21:54


Wie gefällt euch diese Episode?


Stimmt ab und schreibt bitte auch noch eine Begründung hinzu.

Gruss Martin
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Beitragvon Hollister » Mi, 13.07.2005 22:08


4 Punkte.

Eine originelle Geschichte mit einer starken Auflösung. Interessant wie Columbo gegen seinen eigenen Chef ermittelt. Der Mörder agiert jedoch irgendwie charakterfremd, was eine 5 leider nicht zulässt.
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Beitragvon Linus » Mi, 13.07.2005 22:35


Eine insgesamt sehr starke Episode, 4 Punkte.
Das geniale Ende, dieser Schluß-Clou, den wir abgewandelt auch in
"Luzifer's Schüler" wiedererleben: einfach absolut genial!
Allerdings ist es äusserst seltsam, mit welcher Emotionslosigkeit
da eine Ehefrau gekillt wird.
Manchmal langweilt mich an einigen Passagen der Episode einiges,
aber da sind einige sehr geniale Dinge mit reingebracht worden.
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Beitragvon bullevontoelz » So, 24.07.2005 11:58


Also diese Folge hat was komisches :

ZUm ersten natürlich der Anfang :"Ich hab meine Zigarre verloren". Da wuselt der kleine Mann im Regenmantel im Auto seines Chefs rum und sucht seine Zigarre - des is doch mal was.
Dann , naja also die Frau vom Commissioner is schon so ein Brüller vor allem diese Frisur, aber na gut, dann die Einstellung des Commissioners zu sogenannten underdogs wird hier ganz klar herausgestellt und da merkt man eigentlich schon, dass er sein Weib nur wegen des Geldes geheiratet hat uind abstrus finde ich auch, den Satz "Dann muss ich Dir diese Woche mal keinen Scheck ausstellen" - diese Unterwürfigkeit eines Commissioners gegenüber seiner Frau - wahnsinn. Allein für diesen Satz hätt er Sie schon erschiessen müssen ;-).
Dann die Überführung des Commissioners in seinem Appartment finde ich genial, wie klein der große Commissioner auf einmal dasteht und der kleine LT. triumphiert.

Cool

CU

Richard
Ein bißchen dünn für eine Gerichtsverhandlung,Inspektor.
Das mag sein, nur, das Haus ist aus Glas, und Sie hocken mitten drin.
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Beitragvon Roger79 » So, 24.07.2005 19:55


5 Punkte, zweifelsohne. Ist meine Lieblingsepisode. Genial konstruierter Mord, listiger Columbo, gute Schauspieler. Genial!
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Beitragvon Kev » So, 19.02.2006 18:52


Leider etwas in die Länge gezogen... Sonst eine der besten Episoden über die Morde bis zur Auflösung.

4,5 Punkte!
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Beitragvon daniel » Sa, 04.03.2006 02:38


Gehört zu den besten Columboepisoden überhaupt. Annähernd perfekt. Wenig zu kritisieren. Coole Schauspielkunst. 5 Punkte.
daniel
 

Beitragvon Das Auto » Di, 11.04.2006 18:04


Sehr gelungene Auflösung mit dem Apartment, in dem angeblich der Mörder wohnen soll.
Gibts von mir 5P.
DIE BEIDEN KENNEN SICH DOCH !?!
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Beitragvon Howie Munson » Mi, 19.07.2006 17:46


Aus meinem Filmtagebuch :)

Ok, ok... es ist natürlich äußerst interessant und pikant, dass Columbo hier gegen seinen Chef ermitteln muss, nur wird dieser von einem langweiligen Richard Kiley verkörpert, der wenig glaubhaft spielt und nur wenig Spannung in seinen Szenen mit Columbo erzeugt.

Überhaupt schleppt sich diese Episode geradezu über die mehr als 90 Minuten. Nur wenige heitere Szenen, dafür aber immerhin viel lustiges rund ums Columbso Auto, das einige male den Geist aufgibt und einem Gebrauchtwagenhändler noch 80 Dollar wert ist.

Der plot ist im Grunde genommen ziemlich originell: haben wir es hier mit gleich zwei Morden und zwei Mördern zu tun. Trotzdem konzentriert sich alles auf das Duell Columbo vs. Vorgesetzten; nur dass dieses wie schon erwähnt nicht richtig aufgeht.

Ein schwacher Abschluss der dritten Staffel und jetzt muss ich auch noch längere Zeit auf die Fortführung meiner COLUMBO-Sichtungen warten... :cry:
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Beitragvon Columbo-Freak » Mo, 25.09.2006 12:11


Starke Episode.

Es gibt hier eine Mordgeschichte, wie wir sie noch nie erlebt haben. Zwei Männer bringen ihre Frauen um und helfen sich gegenseitig in ähnlicher Weise. Das bringt viel Rafinesse, Abwechslung und Spannung. Die ganze Sache ist sogar so verzwickt, dass Columbo bis zum Schluss nicht genau weiß, wer Mrs.Caldwell umgebracht hat. Trotzdem leistet er hervorragende Arbeit, findet viele schöne Indizien und der Trick, mit dem er am Ende alles aufklärt, ist schon ganz nah dran an dem in "Mord in Pastell", meinem persönlichen Favoriten. In jener Folge ist das ganze aber doch noch einen Tick glaubwürdiger.

Beinahe hätte es für 5 Punkte gereicht, wäre da nicht die schlechte schauspielerische Leistung des 2.Mörders, die das Columbo-Mörder-Spiel (noch dazu mit einem Vorgesetzten) abwertet. Da hätte man viel mehr rausholen können.

Trotzdem eine sehr gelungene Episode. Vielleicht schreibe ich noch etwas zu euren Bewertungen (martha, Yves, Murdock), aber im Moment fällt mir nichts mehr ein.

Viele Grüße
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Beitragvon Hatto » Mo, 25.09.2006 15:57


mir gefällt diese serie sehr gut und finde sie total gelungen!!

Columbo arbeitet sich stück für stück heran und leitet seinen chef sozusagen bis zur verhaftung.

die gefälsche akte mit der verhaftung in columbos wohnung, das gespräch als er seinen chef mit seinen schier unheimlichen vorahnungen konfrontierte (1 anruf bei mordkommission obwohl raub, 2 im hubschrauber), das loch im ärmel - alles sehr gelungene sache wie ich finde...
columbo wird in dieser serie sehr gut gespielt!

für mich max. punktezahl!
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Beitragvon Columbo-Freak » Mo, 25.09.2006 16:28


Hatto hat geschrieben:mir gefällt diese serie sehr gut und finde sie total gelungen!!

Columbo arbeitet sich stück für stück heran und leitet seinen chef sozusagen bis zur verhaftung.

die gefälsche akte mit der verhaftung in columbos wohnung, das gespräch als er seinen chef mit seinen schier unheimlichen vorahnungen konfrontierte (1 anruf bei mordkommission obwohl raub, 2 im hubschrauber), das loch im ärmel - alles sehr gelungene sache wie ich finde...
columbo wird in dieser serie sehr gut gespielt!

für mich max. punktezahl!


Stimmt, du zählst mal locker 3 Indizien auf, was bei dieser Episode nicht schwer fällt, da es wirklich sehr viele gab. Eine richtige Fülle an Indizien, sehr positiv.
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Beitragvon OnkelDonald » Mo, 25.09.2006 18:04


Hallo, hier bin ich mal wieder.
Eine super Episode, 4 Punkte. Ein paar Kleinigkeiten gefallen mir nicht, z.B. das keiner auf Caldwell alias "Der Einbrecher und Mörder von Mrs. Halperin" schießt und dass er abhauen kann obwohl durch den hof Polizisten kommen. Auch ein paar kleinere Fehler sind drin wie z.B. als Columbo über die Straße vor dem Juwelier geht winkt er einem Autofahrer zum dank, aber es kommt kein Auto. Aber das gehört ja eher zu den Nitpickings.

Also ich finde den Schluss recht gut, zwar ist es ein bisschen umständlich, wie Columbo da erklärt, aber das ist egal. Außerdem gefällt mir der Täter Mr. Halperin und auch Caldwell ist überzeugend. Artie Jessups erster Auftritt ist etwas fehl am Platz, aber natürlich ist er einer der wichtigsten Personen.
Von der Besetzung her war ich etwas verwirrt, den es wirkte alles ein bisschen wie bei "Kojak", insbesondere weil einer der Assistenten von Columbo der Darsteller von Sergeant Gomez bei frühen Kojak- Folgen war und ich meine den Caldwell- Darsteller auch schon mal beim Glatzkopf gesehen zu haben. (Und auch die Gangster- Kneipen- Szenen und die Wutausbrüche von Jessup sind eher in dieser Richtung, aber mit allen Spuren und der Mord-Atmosphäre bleibt die Folge trotzdem ein echter Columbo.) Aber alle Darsteller waren überzeugend. Den Mord an Margret Halperin in der Badewanne finde ich etwas schlecht dargestellt, weil wenn man diesen kaltblütigen Mord schon zeigt, dann länger, denn in so kurzer Zeit ertrinkt kein Mensch.
Auch was Hatto schrieb stimmt meiner Meinung nach. Diese Folge gehört zum Kreis der richtig guten Folgen!
Zu guter letzt noch ein "Lob" an die Kameraleute. In den Räumen von Halperin, also in dem Bad und in dem Schlafzimmer stehen überall Spiegel. Aber nicht ein einziges Mal sah man eine Kamera oder einen Microphon- Galgen im Bild. Also das war wirklich große Klasse!

Ich möchte mich entschuldigen, dass ich es nicht kürzer fassen konnte, aber bedanke mich bei allen, die es so weit gelesen haben. Die die es nicht so weit gelesen haben lesen diesen Dank ja sowieso nicht.... 8)

Bis dann
Onk.Don.
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Beitragvon Yves » Mo, 25.09.2006 18:52


So, dann wollen wir mal beginnen mit dem "bewrten" :wink: , weiß selber noch net genau, wieviele Punkte ich am Ende vergebe...

Anfangen tut das Ganze ja beim ersten "Mord": Da sieht man als Zuschauer ja quasi gar nix. Man sieht nur die Leiche rumliegen. Die Idee finde ich nicht besonders gut, den Mord nicht zu zeigen, da man einige Szenen dafür hätte weglassen können, die mMn nur als Lückenfüller dienen und da nicht hingehören, aber dazu komme ich später.
Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum man hier einen Unfall erst so richtig zur Straftat macht: So wie Caldwell das Ganze schildert wäre die Sache völlig logisch gewesen, hätte mit den Spuren übereingestimmt und hätte dazu noch richtig glaubhaft gewirkt.
Wie sich ein Polizist in einer solchen Stellung da reinreiten lässt ist unerklärlich. Die gesamt kriminelle Energie geht allein von Halperin aus! Caldwell hatte sicher selbst nicht mit dieser Reaktion seines Nachbarn gerechnet...
Lobenswert ist mal wieder Columbos Indiziensammlung und die Ermittlungsarbeit. Allerdings macht es ihm unser Verbrecherduo auch nicht gerade schwer: Wäre Caldwell zunächst mit Halperin zu sich nach Hause gefahren hätten sich einige Fehler sicher vermeiden lassen (z.B. die Sache mit dem Nachthemd).
Schlampiger als das erste "Unglück" ist aber der richtige Mord: Columbo ist völlig zurecht stutzig geworden, als Halperin nun schon zum zweiten Male den Einbrecher gesehen haben will. Der Hubschrauber kreist nach Halperins Aussagen in der Pressekonferenz 24Std. über das gesamte Gebiet! Welcher Einbrecher ist so dumm und wirft dann jemanden in den Pool :?: Das dieser Plan auch noch aufgeht zeigt die schlechte Organisation der Streifen.
Halperin hätte alles einfacher Vertuschen können, wenn er lieber auf Columbos Theorien eingestiegen werden. Das beharren auf der Einbrechertheorie hat ihn erst recht verdächtig gemacht. Unverständlich ist auch, dass Halperin seinen besten Mann auf sich selber ansetzt. Als Chef könnte er ja auch diesen anderen Cop zum Ermittlungsleiter ernennen können (der, der den anderen Bericht abgegeben hat und an den sich Columbo dann hätte halten sollen)... Komisch!
Dann waren da ja auch noch die Lückenfüller: Am schlimmsten die Stelle, an der Columbo die Panne hat. Das zerstört 1. den Running-Gag mit dem Bericht (so is es ja keine Ausrede mehr) und ist 2. überhaupt nicht lustig....

Sehr schön hingegen ist die Auflösung: Das ist halt Columbo in seiner reinsten Form. Merkwürdig zwar, dass Columbo gerade zur richtigen Zeit die Zweitwohnung angemietet hat (Columbos normale Adresse hätte Halperin sicher gekannt), aber man hätte ja auch die Wohnung eines anderen nehmen können!!!
Also bitte versteht mich nicht falsch:
Ich kritisiere lediglich das Handeln bzw. die Vorgehensweise des Mörders und die Lückenfüller. Ansich halte ich die Idee für recht gelungen. Besser hätte ich es aber gefunden, wenn Halperin kein Bulle gewese wäre.

So pi mal Daumen komm ich dann auf 3 Punkte!

@Christian: In der Episodenguide steht unter Folge 25 Haperin als Mörder, was ja stimmt. Allerdings ist die Person auf dem Bild nicht Halperin, sondern handelt es sich dabei um Caldwell :wink: !!!

MfG
YvEs
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Beitragvon martha » Mo, 25.09.2006 20:13


Hui, hier gehen die Meinungen ja wieder arg auseinander, aber ich wage hier einfach mal 'ne ganz kühne Behauptung, und wenn man die Folge vorher noch nicht gesehen hat, kann man hier wirklich 'nen Superlativ gebrauchen:
Der Mord des Commissioners ist für mich der überraschendste der gesamten Columbo-Reihe :!: :!: :!:

"Meine Tote-Deine Tote" ist ja wie Yves schon erwähnte die 25. Columbo-Folge und nach "Columbo-Freak's" Statistik über die "Zeit bis zum Mord" hat es bei den 70er-Jahre-Episoden nie so lange gedauert, bis der wahre Schurke "geoutet" wurde(36 Minuten; bei "Schach dem Mörder" findet der Mordversuch ja schon viel früher statt).

Quasi ein Mord aus heiterem Himmel; zwar hört man aus den Gesprächen zwischen Mark Halperin und seiner Frau ziemlich schnell raus, wer in der Ehe die Hosen anhat, aber irgendwie ahnt man noch nicht so recht, dass das ein Mordmotiv sein könnte(ich hab zumindest in keinem Satz gehört, dass sie die Absicht hat, ihm den Geldhahn zuzudrehen).
Umso verblüffter war ich dann schon, als Halperin seine Frau zu 'nem unfreiwilligen Tauchkurs in der Badewanne einlädt.
Ein von den Machern wirklich glänzend inszenierter "Überraschungseffekt", zumal es sich ja auch noch um Columbo's Vorgesetzten handelt(da sollte man doch denken, dass man so einen Mann ohne jeden Zweifel für den Friedensnobelpreis vorschlagen könnte)
=eine wirklich sehr gute Idee, hier mal mit der Erwartungshaltung des Publikums zu spielen
Deshalb meine ich, Yves, dass es doch mal hochinteressant ist, wenn sich das Böse auch mal in einem Beruf austobt, den man gemeinhin für sicher hält. Hier wird die "heile Welt" wirklich in den Grundfesten erschüttert.
Warum nicht? :?:

Auch die Indizien gefallen mir in diesem Fall "durch die Bank".
Nichts spektakuläres, aber wunderbar effektiv:
:arrow: fehlende Fingerabdrücke am Telefonhörer
:arrow: Nachthemd unter dem Kopfkissen
:arrow: Riss am Ärmel des Opfers
:arrow: der wertlose Schmuck
:arrow: Warum ging das Opfer nicht ans Telefon, als der Freund anrief?

All diese Indizien ham bei mir zu 'nem "Aha-Erlebnis" geführt, und spätestens dann weiss ich immer, dass es sich um einen erstklassigen Columbo-Fall handelt.

Der Aufklärungs-Clou ist natürlich das Sahnehäubchen, ein Überraschungs-Coup der allerersten Güte, den man ja dann in 2 Spätfolgen noch mal verwendet hat("Luzifers Schüler" und "Ruhe sanft, Mrs. Columbo").
Ich behaupte einfach mal, dass diese Form der Täterüberführung einzigartig ist und ganz klar die Abgrenzung zu anderen Krimi-Serien verdeutlicht.

Da nimmt man auch gerne in kauf, dass es in dieser Folge verhältnismässig wenig zu lachen gibt...
...ausser einer Szene:Columbo's verzweifelter Blick unter die Motorhaube seines Peugeot, als wollte er sagen: Ach hier hält sich der Motor versteckt.

Hier hatte dann auch Columbo sein "Aha-Erlebnis", wie ich es während der gesamten Folge hatte.

5 Punkte
:) :) :) :) :)

Übrigens willkommen zurück, "Onkel Donald".
Ich hatte schon befürchtet, die Panzerknacker hätten in Entenhausen das Internet lahmgelegt. :wink:
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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