Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

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Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon WalterJörgLangbein » Fr, 10.07.2009 11:49


Wie ausgeführt.. ich bin von dieser Folge begeistert...

Bitte nehmt's nicht als Nörgelei... Aber mir kommt da ein Gedanke...

Die Beweisführung ist klar: Casini erkennt im vornehmen Lokal, daß der Wein, der zum Schluss gereicht wird, verdorben ist... weil er einer zu hohen Temperatur ausgesetzt war. Columbo reibt ihm unter die Nase, wie heiß es in der Woche zur Tatzeit war... Casini weiß nun, daß der Wein in seinem Keller verdorben ist, er hat ja die Klimaanlage abgestellt.

Casini eilt nun in den Weinkeller, um die verdorbenen Flaschen alle ins Meer zu werfen. Damit überführt er sich letztlich selbst.

Was aber wäre geschehen, wenn er das NICHT getan hätte? Er selbst sagte, daß nur ganz ganz wenige Menschen auf der Welt überhaupt hätten erkennen können, daß der Wein dank Überhitzung verdorben war.

Hätte die Beweislage ohne Casinis Geständnis gereicht?

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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon Venus » Fr, 10.07.2009 13:17


Walter: Wein ist dicker als Blut ist eine Premium-Folge, die das Prädikat "wertvoll"
verdient. Lassen wir das hätte, wäre, könnte doch aussen vor!
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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon dille » Fr, 10.07.2009 13:27


WalterJörgLangbein hat geschrieben:
Hätte die Beweislage ohne Casinis Geständnis gereicht?



Nach meinem Dafürhalten muss es sich folgendermaßen verhalten: Da die Flasche 45er, die im Lokal verkostet und seitens Carsini für ungenießbar erachtet wird, aus besagtem Weinkeller stammt, ist das zunächst einmal ein Beweis dafür, dass die Temperatur im Weinkeller für eine bestimmte Zeit überdurchschnittlich hoch gewesen sein musste. Demzufolge musste aus einem bestimmten Grund die Klimaanlage ausgeschaltet gewesen sein. Welchen Grund sollte es geben, die Klimanalage auszuschalten, obwohl man damit den Ruin des Weinbestandes inkauf nähme? Keinen. Aber das Ausschalten der Klimaanlage ist kein Beweis für die Tat, es ist lediglich ein Indiz. Und es ist auch das einzige Indiz, das Columbo Carsini entgegen bringen könnte. Ohne Geständnis Carsinis (und die Sekretärin auch mal beiseite gelassen) hätte vor Gericht wohl vieles auf einen Freispruch hingedeutet.
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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon WalterJörgLangbein » Fr, 10.07.2009 13:40


Venus hat geschrieben:Walter: Wein ist dicker als Blut ist eine Premium-Folge, die das Prädikat "wertvoll"
verdient. Lassen wir das hätte, wäre, könnte doch aussen vor!


Liebe Venus, wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich columbophil. Ich mag alle Folgen, kann jede beliebig oft sehen, erachte keine, wirklich keine als schlecht.

»Wein ist dicker als Blut« ist in der Tat eine der besten Folgen aus der Reihe Columbo... deren Folgen mir alle gefallen.

Meiner Meinung nach bringt letztlich NUR das Geständnis den Mörder in den Knast. Die Beweislage vor dem Geständnis hätte meiner Meinung nach nicht zu einer Verurteilung gereicht.

Das ändert aber nichts an meiner Begeisterung: für »Wein ist dicker als Blut« im Speziellen und »Columbo« im Allgemeinen!

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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon WalterJörgLangbein » Fr, 10.07.2009 13:47


dille hat geschrieben:
WalterJörgLangbein hat geschrieben:
Hätte die Beweislage ohne Casinis Geständnis gereicht?



Nach meinem Dafürhalten muss es sich folgendermaßen verhalten: Da die Flasche 45er, die im Lokal verkostet und seitens Carsini für ungenießbar erachtet wird, aus besagtem Weinkeller stammt, ist das zunächst einmal ein Beweis dafür, dass die Temperatur im Weinkeller für eine bestimmte Zeit überdurchschnittlich hoch gewesen sein musste. Demzufolge musste aus einem bestimmten Grund die Klimaanlage ausgeschaltet gewesen sein. Welchen Grund sollte es geben, die Klimanalage auszuschalten, obwohl man damit den Ruin des Weinbestandes inkauf nähme? Keinen. Aber das Ausschalten der Klimaanlage ist kein Beweis für die Tat, es ist lediglich ein Indiz. Und es ist auch das einzige Indiz, das Columbo Carsini entgegen bringen könnte. Ohne Geständnis Carsinis (und die Sekretärin auch mal beiseite gelassen) hätte vor Gericht wohl vieles auf einen Freispruch hingedeutet.


Dass der Wein überhitzt war, beweist, daß die Klimaanlage augeschaltet oder außer Betrieb gewesen sein muss. Sie muss aber nicht zur Tatzeit ausgeschaltet gewesen oder ausgefallen sein. Das könnte ja auch vor oder nach der Tatzeit geschehen sein. Sie könnte vorher einmal ausgefallen sein.. von einem bösartigen Menschen ausgeschaltet worden sein. Und, um es auf die Spitze zu treiben: Bewiesen worden ist nicht, daß das Opfer tatsächlich im Keller war.

Trotz magerer Beweislage kann der Täter verurteilt werden: weil Columbos kluge Strategie aufgegangen ist, weil Casini Columbo »auf den Leim« gegangen ist und gestanden hat. Das ist es ja, was Columbo auch ganz besonders auszeichnet: Es gelingt ihm, jeden, wirklich jeden Täter zu überführen... manchmal auf listig-pfiffige Art und Weise. Auch das ist ein Aspekt der Columbo-Serie... »unseres« Inspektors... ein typisches Markenzeichen dieser wundervollen Serie!

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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon Venus » Fr, 10.07.2009 14:18


WalterJörgLangbein hat geschrieben:Trotz magerer Beweislage kann der Täter verurteilt werden: weil Columbos kluge Strategie aufgegangen ist, weil Casini Columbo »auf den Leim« gegangen ist und gestanden hat. Das ist es ja, was Columbo auch ganz besonders auszeichnet: Es gelingt ihm, jeden, wirklich jeden Täter zu überführen... manchmal auf listig-pfiffige Art und Weise. Auch das ist ein Aspekt der Columbo-Serie... »unseres« Inspektors... ein typisches Markenzeichen dieser wundervollen Serie!
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@Walter: Das ist genau das, was ich mit meinem Post oben meinte: Egal, ob das Geständnis des Mörders oder die vermeintlichen Indizien letztlich für eine Verurteilung reichen, das was Columbo doch ausmacht ist eben seine Art, die Mörder-/und Mörderinnen zu überführen. Bei Matlock ist es ja so, dass er die Leute immer durch harte Fakten überführt, bei Columbo liebe ich die Abwechslung und vor allem seine Schläue, denn er kommt manchmal auf Dinge, die mir gar nicht aufgefallen wären.
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon WalterJörgLangbein » Fr, 10.07.2009 14:25


Liebe Venus, so sehe ich das auch, genau so!

Unser Inspektor ist ein geschickter Stratege und ein hervorragender Menschenkenner. Er bringt die Täter/innen zum Geständnis, wo andere Fälle wohl als ungelöst zu den Akten gelegt hätten.

Ich glaube, am Schluss der Folge wird deutlich, daß Columbo Mr. Casini versteht. Er billigt seine Tat ganz und gar nicht. Aber er versteht, wie es zur Tat kam.

Es dürfte sich um eine Art Totschlag im Affekt gehandelt haben. Bin kein Jurist...

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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon Venus » Fr, 10.07.2009 14:29


@Walter: Ich glaube, jeder von uns hätte bei dem einen oder anderen Fall kapitulieren müssen! Mich freut es sehr, dass Wein ist dicker als Blut so gut bewertet wurde.
18 mal die Höchstwertung, das spricht für sich! :neig:
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon dille » Fr, 10.07.2009 14:33


WalterJörgLangbein hat geschrieben:
Es dürfte sich um eine Art Totschlag im Affekt gehandelt haben. Bin kein Jurist...

Walter


Wobei man angesichts der Nachbereitung der Tat mitsamt der Inkaufnahme eines qualvollen Todeskampfes für das Opfer sicherlich von der besonderen Schwere der Schuld sprechen müsste, insoweit es die bei Totschlag gibt.
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Re: Nörgelei... trotz Begeisterung

Beitragvon dille » Fr, 10.07.2009 14:39


WalterJörgLangbein hat geschrieben: Sie muss aber nicht zur Tatzeit ausgeschaltet gewesen oder ausgefallen sein. Das könnte ja auch vor oder nach der Tatzeit geschehen sein.


Wie gesagt, man bräuchte schon einen trifftigen Grund, die Klimaanlage "einfach mal so eben" auszuschalten, obwohl keine konkrete Motivation dafür vorliegt. Und da man einen technischen Defekt ausschließen kann (schließlich lässt sich sowas nachprüfen), bleibt als einziger plausibler Grund für das Ausschalten das Herbeiführen des Erstickungstodes des Opfers. Allerdings ist das nun mal kein endgültiger Beweis für die Tat, sondern allenfalls ein Indiz.
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon WalterJörgLangbein » Fr, 10.07.2009 15:42


Nachdem der Täter, Mr. Casini, gestanden hat.. steht seiner Verurteilung durch ein Gericht nichts mehr im Wege. Ihm ist offensichtlich die Unfreiheit im Gefängnis lieber als die unter der »Obhut« seiner zu heiratenden Sekretärin.

Sinngemäß sagt Mr. Casini am Schluss ja zu Columbo, daß Freiheit relativ sei.

Es ist die Aufgabe eines Gerichts, die Schwere der Schuld eines Täters festzustellen und dementsprechend dann zu einem Urteil zu kommen. Das ist dann nicht mehr Columbos Aufgabe. Columbo hat seinen Part hervorragend erledigt.

Wie Venus freue ich mich sehr darüber, daß dieser Thread zu einer der allerbesten Episoden aus der Serie Columbo zu so einem intensiven Gedankenaustausch geführt hat. Auch wenn man eine Folge schon öfter gesehen hat... man sieht sie jedes Mal wieder anders.. oder man sieht jedes Mal wieder etwas Neues, besonders nach fruchtvollen Erörterungen wie in diesem Thread.

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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon martha » Fr, 10.07.2009 22:10


dille hat geschrieben:Er ist zu unlustig und zu cool, ja fast schon machohaft. Ich erinnere da an die Szene, als Columbo das Büro betritt und zum ersten Mal auf Carsinis Sekretärin trifft, welche ihn prompt nach seinem Namen fragt und Columbo statt dem typischen "Oh, äh, Madame, tut mir leid, wo bleiben meine Manieren, Columbo, mein Name, Inspektor Columbo von der Mordkommission..." so 'ne Lümmelnummer kommt, mit der er die Sekretärin verarschen will (Er: "Wer so einen Namen hat wie sie... blablabla..."). So kommt Columbo fast die gesamte Folge rüber... verbiestert


Die Begriffe machohaft und verbiestert kann ich so gar nicht mit der Folge in Verbindung bringen. :?
Fraglos ist das erste Zusammentreffen mit der Sekretärin etwas verunglückt, aber das wird ja unmittelbar wieder bereinigt, indem sich Columbo bei ihr über Gebühr entschuldigt.
Ansonsten treffe ich auch in dieser Episode durchweg auf die liebgewonnenen Tugenden des Inspectors: Gekonnte Anbiederung an die Profession des Mörders(Kurz-Lehrgang in Weinkunde, penetrantes Interesse für das Kellergewölbe), und auch die Sekretärin wird im weiteren Verlauf nur noch mit "Columbo"-vertrauten Höflichkeiten bedacht.
Auch im Restaurant ist der Inspector eher in der Opferrolle, wenn er klaglos am Tisch neben der Küche Platz nimmt oder vom Chef-Kellner uncharmant aufgezogen wird.
Für mich hat sich da überhaupt nix Unsympathisches im Verhalten von Columbo aufgetan.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon dille » Sa, 11.07.2009 13:48


martha hat geschrieben: Die Begriffe machohaft und verbiestert kann ich so gar nicht mit der Folge in Verbindung bringen. :? [...]
Für mich hat sich da überhaupt nix Unsympathisches im Verhalten von Columbo aufgetan.


Interessant sind ja immer die unterschiedlichen Wahrnehmungen einer bestimmten Situation oder eines bestimmten Auftretens einer Person. In diesem obigen Fall resultieren sie meinerseits aus der besonderen Fokussierung der zweiten Ära, wo Columbo für mich deutlich 'trotteliger' (keineswegs despektierlich gemeint) herüberkommt, diese Charaktereigenschaft bisweilen gar übertreibt (man denke da an "Mord nach Takten" oder - obgleich auch schon stark altersbedingt "Die letzte Party"); auch sind 'scheintrottelige' Verhaltensmuster verstärkt in der zweiten Ära enthalten, die sich dann peu à peu als taktisch motiviert entschlüsseln, was auch oftmals von Columbos Gegenspielern bestätigt wird (man denke diesbezüglich etwa an "Der erste und der letzte Mord" oder "Schleichendes Gift").
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon martha » Sa, 11.07.2009 16:07


Ja, das ist sicher richtig.
Allerdings hat mir der Columbo der ersten Ära dann doch immer 'n Tick besser gefallen.
Da ist er weniger aufgekratzt und präsentiert seine Marotten wesentlich dosierter. Was dann an Komik rauskommt ist für mich glaubwürdiger und weniger aufgezwungen wie in den späten Fällen.
Bei der erwähnten Folge "Mord nach Takten" gerät für mich das Wechselspiel zwischen ernsthaftem Mordfall und Spaßeinlagen regelrecht aus den Fugen. Das ist mir einfach zu offensichtlich auf Klamauk getrimmt; der ja an sich interessante Mordfall wird hier zu sehr in den Hintergrund gedrängt. Wenn ich zwischenzeitlich den Eindruck habe, 'ner Klamotte beizuwohnen, erlahmt dann auch mein Interesse an Columbos Ermittlungsarbeit.
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Re: Bewertet "Wein ist dicker als Blut"

Beitragvon WalterJörgLangbein » Sa, 11.07.2009 17:18


dille hat darauf hingewiesen.. und wir haben es ja schon manches Mal hier im Forum feststellen können, daß die Meinungen der Columbo-Freunde hier im Forum oft sehr weit auseinander gehen. Ein und dieselbe Folge aus der Columboserie kann ganz unterschiedlich bewertet werden.

Was ich aber feststellen darf: "Wein ist dicker als Blut" wurde von einer erstaunlichen Mehrheit aller Columbofreunde, die an der Befragung teilgenommen haben, positiv bis höchst positiv aufgenommen und bewertet. Ich denke, das spricht schon dafür, daß es sich um eine ausgezeichnete Folge handelt...

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