Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie gefällt euch "Teuflische Intelligenz" ?

1/5 schlecht
2
4%
2/5 passabel
14
30%
3/5 gut
21
46%
4/5 sehr gut
7
15%
5/5 überragend
2
4%
 
Abstimmungen insgesamt : 46

Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon zimtspinne » Sa, 06.09.2014 22:33


also Trenchcoat, ich bin ja leidenschaftlicher inet-Käufer und auch gelegentlich bei amazon...
nie und nimmer können die über 40% Fakes stimmen, denn dann müsste grundsätzlich jedes Produkt schon mal die Hälfte 5-Sterne-Bewertung (von den Fakes) haben, dazu dann noch gute Bewertungen echter Kunden.

Nehmen wir mal Cats Best, mein Katzenstreu seit vielen Jahren. So ziemlich jedes meiner Ärgernisse mit diesem Produkt (zwischenzeitlich schlechtere Qualität bei steigendem Preis, staubt, klumpt schlechter) deckt sich chronologisch mit den amazon-Bewertungen.
Ich hab das dort noch nie gekauft, viel zu teuer, hab mir aber mal die Bewertungen sowohl bei zooplus als auch bei amazon durchgelesen, weil ich über einen Wechsel nachdachte und das ja immer eine schwierige Sache ist, wegen der Aktzeptanz und so weiter.
Da hab ich echt kaum eine einzige Bewertung gefunden, die mir gefaked schien. Eher noch bei zooplus als bei amazon.

Genauso bei anderen Artikeln. Oftmals bekamen Produkte, die ich kaufen wollte, sogar überwiegend eher negative Bewertungen und ich nahm Abstand.

Natürlich wird es Firmen geben, die sich selbst Bewertungen schreiben. Gerade bei Hotels ist das üblich, hatte ich auch mal gelesen. Das hab ich noch nicht überprüft. Man erkennt es aber allein schon an der Schreibweise, ob jemand allzu begeistert tut. Ein Fake könnte schlau sein und der Glaubwürdigkeit halber eine leichte Kritik einbauen.... ich traue mir trotzdem zu, einigermaßen zu erkennen, wo es halbwegs authentisch zugeht. Mit den Jahren und der Erfahrung bekommt man einfach ein Gefühl für Authentizität.

Bisher haben mir Kundenbewertungen im inet, auch was die Seriosität unbekannter Verkäufer-Firmen angeht usw, zu 99% geholfen. Ich hatte noch nie einen Reinfall, wenn ich sorgfältig vor dem Kauf recherchiert habe. Hab auch schon größere Sachen im inet gekauft. Alles gut bisher.
Reingefallen bin ich eher bei ebay-Privatverkäufen. Sogar ausschließlich dort!
Zeug nicht angekommen, nicht so wie beschrieben, wichtige Dinge unterschlagen bei der Beschreibung etc.
und das obwohl diese Privatverkäufer zu 100% gute Bewertungen hatten (sonst hätte ich dort ja erst gar nicht gekauft) - und bei ebay Privatverkäufern ist das Faken von Bewertungen nicht so einfach. Man muss ja tatsächlich was gekauft haben, um überhaupt bewerten zu können.

So einfach pauschal wie du es dir machst, ist es dann doch nicht.

Das wird hier jetzt aber wirklich offtopic. Wollte neulich schon mal ein Thema zu inet-Käufen anlegen, habs dann aber wieder vergessen.

Bei Amazon übrigens sollte man auch eben nicht einfach nur nach den Benotungen gehen, sondern sich die Einzelbewertungen genau durchlesen.
Mancher gibt schlechte Noten, weil die Uhr plötzlich viel zu groß ist in der Wohnung (obwohl die Maße genau dabei standen).

Bei den Columbobewertungen war das auch schon so. Da gibt jemand eine ziemlich schlechte Note und kritisiert dann ein paar Dinge, die mir zB gar nicht so wichtig sind.
Meistens kann ich aber schon mit den Begründungen mitgehen und verstehe die Bewertung dann auch aus Sicht des Bewerters.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Trenchcoat » So, 07.09.2014 17:29


Wenn Du mit den Angaben die ich lediglich rezitiert habe nicht einverstanden bist, musst Du - ja wer wars, ich glaube ZDF Info - die Ohren lang ziehen. Auf meinem Mist ist das nicht gewachsen. Ich lese solche Reviews erst gar nicht, weil ich bei Amazon niemals was kaufen würde.

Interessant, bei zooplus kaufe ich seit kurzem, weil die Weizenfreies Futter, allerdings nehme ich nur dieses, für mein Mietzchen zu günstigem Preis haben. Ausserdem finde ich es in keinem einzigen Laden in meiner Umgebung. Und falls doch dann teurer, weil ich Reisespesen in den Einkaufspreis mitrechne. In Gehdistanz meiner Behausung gibt es so was gar nicht. Lediglich ein kleines Angebot das ich mir, bei entsprechender Abnahmemenge vor die Tür liefern lassen kann. Die Firma hat ihr Lager 45 km entfernt, die Chefin wohnt zufällig im selben Quartier. Nur das Streu das Katze mag bekomme ich im Ort zu einem günstigen Preis. Praktisch wegen des Gewichtes. Die einzigen Reviews betreffend Fresschen oder Streu die für mich massgebend sind sind die von - Du weisst es. Deshalb lese ich weder bei zooplus noch sonstwo solche.

Äh ja, OT. :oops:

Nun, dass jemand Columbo (oder auch andere Serien) zwar mag, jedoch die einzelnen Episoden anders bewertet als ich liegt in der Natur der Sache. Ich mag generell keine Würste, andere können sich damit vollstopfen. Ich esse sehr gerne Fisch, andere kann man damit jagen. C'est la Vie.

Die von martha erwähnte IP dürfte eher zu den nicht ernst zu nehmenden Zeitgenossen zählen. Solche gibt es eben. Der Fall wurde ja geklärt und bereinigt.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon JustOneThing » Di, 08.11.2016 23:28


Gestern erst angeschaut... und somit noch recht frisch in Erinnerung... :wink:

Auch wenn man nach einer kleineren Pause mal wieder in die Columbo-Folgen einsteigt, wird dieser Plot für mich nicht zu einem Favoriten der Serie.
Das liegt wohl zum einen an dem spielerisch eher lustlos wirkenden Columbo-Gegner José Ferrer, der den ganzen Film hindurch mit nahezu einem einzigen Gesichtsausdruck daher kommt... und zum anderen an einer eher kruden Story.
Vor allem die Geschichte mit dem Roboter, der dem Mörder sein vermeintlich sicheres Alibi verschaffen soll, wirkt nahezu lächerlich bis unfreiwillig komisch. Da hat man sich tatsächlich schon interessante und originellere Drehbücher schreiben lassen.

Columbo selbst sucht auch in diesem Film eifrig nach Ungereimtheiten und Indizien, die den äußerst unsympathischen Mörder recht schnell in Verlegenheit bringen (wenn auch ohne nennenswertes Mimenspiel).
Columbos großes Problem am Ende ist, dass er Dr. Cahill, den Mörder, eigentlich überführt, es aber schlussendlich nicht beweisen kann.
Deshalb greift er zu einer, mit Verlaub, nahezu bösartigen List, um Cahill aus der akuten Not heraus ein Geständnis abzuringen, was am Ende auch gelingt.
Columbo verhaftet seinen Sohn und beschuldigt ihn aufgrund fadenscheiniger Indizien des Mordes, den sein Vater begangen hat, in der Hoffnung, dass dieser, um seinen Sohn zu schützen, selbst den Mord gesteht.
Die Überführung hat deshalb für mich einen gewissen Beigeschmack, da letztendlich nicht Columbo´s List den Mörder stellt, sondern ein recht schmutziger Trick, den wohl auch jeder andere hätte anwenden können.
Aber was solls - letztlich wird auch hier ein kaltblütiger Mörder dingfest gemacht und die Krimiwelt ein klein wenig sicherer... :smoke:

Gerade noch so 3 von 5 Punkten für diesen kleinen "Ausrutscher" unter den ansonsten überwiegend guten bis hervorragenden Columbo-Geschichten...
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon POLICE DEPARTMENT » Mi, 09.11.2016 20:26


@JustOneThing.
Diesen "schmutzigen Trick" , den Du ansprichst... Wenn Du die Filme gesehen hast, wird es Dir auffallen, das Er (Columbo ) sehr oft diese "Tricks" anwendet. Columbo spielt diese Karte sehr oft ( man hat fast den Eindruck , gerne) aus. Er studiert während der Ermittlungen die Täter ( die ja nicht wissen, das Columbo Sie schon durchschaut hat) und weiß nur zu genau, wie Er vorgeht.
Das gehört zu seiner Art.
«Der bringt es fertig und sucht im Alten Testament nach Fehlern!»
(Der Mörder in der ersten Episode der Serie über Lieutenant Columbo)
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Philbs » So, 19.02.2017 20:20


Da ich den Film erst gestern angeschaut und ihn so noch einigermaßen im Kopf habe, will ich mal hierfür mal meine erste Bewertung abgeben.

Der Film ist solides Columbo-Mittelmaß, wobei mich aber vor allem die Durchführung des Mordes zu sehr stört, um besser über "Teuflische Intelligenz" denken zu können. Intelligent sind ja eigentlich mehr oder weniger alle Columbo-Mörder und entsprechend intelligent waren ihre Morde. Von dem Mörder einer Folge, in der aber schon im Titel mit teuflischer Intelligenz angegeben wird, hätte man aber durchaus geschickteres erwarten können.

Das fängt schon mal mit der äußerst dummen Überfahr-Methode an, bei der eine etwas schnellere Reaktion Dr. Nicholsons oder ein zufällig zuschauender Nachbar Dr. Cahills Pläne einfach zunichte gemacht hätten. Cahill muss ja auch nachher erst noch mit seinem Auto an das Mordauto fahren, um nicht gleich sofort Columbo eine heiße Spur zu geben.
Ich kann mir aber zudem nicht vorstellen, dass ein Verkehrsopfer und ein Raubmordopfer dieselben Verletzungen haben. :? Dass man das spätestens nach der Obduktion nicht für einen Raubmord halten kann, sollte so ein Genie wissen. Dazu kommen ja auch noch die anderen Schwächen beim Mord, wobei das Zurücklassen des Stäbchens am Tatort es Columbo so leicht gemacht hat, dass man Dr. Cahills teuflische Intelligenz in Frage stellen muss. (Zumal ich gar nicht die Motivation verstehe, warum er zunächst einmal am Tatort eine Zigarre rauchen muss - ist das einfach nur Arroganz eines Genies?)
Trotzdem fand ich gerade die Szene, als Dr. Cahill nichtsahnend seine Zigarre vor dem plötzlich hellwachen Columbo auspackt, sehr schön. Vorher von Columbo weitgehend ignoriert, dann von ihm den Rest der Folge umschwärmt ... Selten wird es deutlicher, ab welchem Zeitpunkt Columbo den Mörder heraushat :D
Das Alibi mit dem Roboter, das noch als das halbwegs genialste am Mordplan bezeichnet werden kann, bricht durch ein simples Gespräch Columbos mit dem Kindegenie zusammen.

Jose Ferrer macht seine Sache als Mörder eigentlich recht gut und beherrscht sein schauspielerisches Metier. Ich finde nur nicht, dass er vom Äußeren wirklich in die Rolle des Columbo-Mörders passt. Er hat eher die Ausstrahlung des durchschnittlichen Beamten von nebenan, nicht charismatisch genug für einen Columbo-Mörder und wie ein Genie erscheint er auch kaum. Ein kleiner Verlust, da die Filme ja doch ihren ganz besonderen Charme aus dem Gegensatz zwischen Columbo und seinem Mörder ziehen, aber trotzdem klappt das Columbo-Mörder-Spiel gut. Dabei ist gerade die Figur eigentlich recht interessant angelegt in einer differenzierten Mischung aus Überheblichkeit, Tyrannei, aber eben auch Vaterliebe.

Die wichtigeren Nebendarsteller sind treffend besetzt. Dr. Harold Nicholson :smoke: ist ein für Columbo eher selten symphatisches Mordopfer und wird von "Im Westen nichts Neues"-Hauptdarsteller Lew Ayers gespielt. Auch die Darsteller von Cahills Sohn und Mrs. Nicholson machen ihre Sache gut. Die Geschichte mit dem Kindergenie und dem Roboter ist vielleicht einigermaßen unrealistisch, aber recht charmant. Humor ist auch in der Episode, wobei "Hund" in dieser Folge einen seiner größten Auftritte hat.

Zum Schluss, was mir sehr gefallen hat: Wie Columbo den Mörder aus der Falle gelockt hat, war sehr überraschend, plausibel und kommt so in keiner anderen Folge vor. :D Insgesamt 3 von 5 Sternen.
Philbs
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