Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie gefällt euch "Teuflische Intelligenz" ?

1/5 schlecht
2
4%
2/5 passabel
14
30%
3/5 gut
21
46%
4/5 sehr gut
7
15%
5/5 überragend
2
4%
 
Abstimmungen insgesamt : 46

Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Jerry » Mo, 05.04.2010 19:37


Gut bis sehr gut, jedoch sieht man auch hier das den Inspector wirklich nichts aus dem Konzept bringen kann, nichteinmal eine Teuflische Intelligenz :D
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Mr. Brimmer » Fr, 09.04.2010 21:14


Jose Ferrer hinterläßt als Dr. Cahill sehr viele Spuren am
Tatort. Columbo kann sich richtig austoben, vom Streichholz
des Zigarrenrauchers, über die Schleifspuren an der Tür und die
zerbrochene Pfeife in der Einfahrt. Wahrlich viel zu entdecken für
den Inspektor, dem auch nicht entgeht dass ein Junkie wohl
nie die chemische Formel für Heroin kennen würde und so die
Tat eines solchen ausschließt. --Im Ganzen ganz knappe 4 Punkte.
Sehr unterhaltsam, alles logisch und nachvollziehbar, wenn man
mal von den vielen Fehlern des hochintelligenten Cahill absieht.
Für den gut dosierten Humor sorgt Hund, Columbo mit seinem
Diktiergerät und die Begegnung mit dem jungen Genie Steven
Spellberg und seinem Roboter. Columbo ist in diesem Fall sehr
clever, besonders wie er am Ende Cahills Sohn Neill zum Schein
sehr geschickt in Gegenwart Cahills blosstellt. Was natürlich nur
dazu dient den Vater dazu zu bringen zum Wohl des Sohnes selbst
zu gestehen. Sehr clever, sehr kurzweilig und ohne Längen. Seh
ich immer wieder gern.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Doc Brown » Do, 26.05.2011 07:13


Ich gebe 3 Punkte.

Der hochintelligente Dr. Cahill begeht beim Morden sehr viele Fehler. Auf der einen Seite ist das gut, weil Columbos Ermittlungsarbeit somit Nahrung hat (zerbrochene Pfeife, Schuhabdrücke, chemische Formel für Heroin, Streichholz,…). Auf der anderen Seite ärgert mich dieser Dilettantismus schon ein wenig. Nichtsdestotrotz bietet die Folge kriminalistisch einiges.

Eigentlich halte ich die vielen Fehler und Spuren des Mörders für gar nicht mal so unrealistisch. Dr. Cahill ist ein hochintelligenter Mensch, der in seiner eigenen Welt lebt und vermutlich in komplexen Strukturen denkt. Womöglich fühlt er sich so erhaben, dass er gar nicht mit einer Überführung rechnet und den Rest der Menschheit für zu blöd hält, die von ihm hinterlassenen Spuren auswerten zu können. :such:

Vielleicht ist er auch nicht in der Lage einfache Denkschritte auszuführen. Er denkt also gar nicht erst daran, dass ein Junkie die chemische Formel von Heroin nicht kennt. Für ihn ist das eine Selbstverständlichkeit. Also lässt er das Heroin ohne größeres Nachdenken verschwinden.

Zu den negativen Aspekten der Episode: Dr. Cahill (und eigentlich auch die anderen Protagonisten) bleiben leider in Laufe der Folge blass. Das Columbo-Mörder-Spiel kommt nicht in Gang, die Dialoge der beiden kommen ohne große Höhepunkte daher. Die ganze Atmosphäre im Institut wirkt auf mich sehr kühl und steril.

Die Überführung ist unterm Strich auch nicht gerade der große Clou.

Fazit: Ein durchschnittlicher Columbo, der die typischen Columbo-Elemente enthält, aber wegen des Dilettantismus und der schwachen Figuren nicht über eine 3 Punkte-Bewertung hinaus kommt.

BTW: Fast schon lächerlich wie in dieser Folge die Fähigkeit von Computern überschätzt wird. „Komm her und gib dem Mann im Regenmantel die Hand“ ist ja selbst heutzutage kaum vorstellbar. Aber selbst das wurde noch von der Szene getoppt, als der Junge die „Grunddaten“ des Mordes in den Computer eingibt und dann hofft, dass der Computer etwas auswerten kann. Mal ehrlich: Wie soll das denn bitte funktionieren? ?-/ Man gibt die Eckdaten eines Mordes in den Computer ein und dieser spuckt dann den Mörder aus? Also bitte… :mauer:
Döp döp döp de de döp döp döp
(H.P. Baxxter)
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon cream » So, 14.08.2011 12:35


Diese Folge konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Im wesentlichen liegt das an dem vergleichsweise schwachen Drehbuch, das insbesondere den Mörder Dr. Cahill überaus schwach zeichnet. Das Mordmotiv (Beseitigung eines Mitwissers bei dem Plagiat des Sohnes) ist m. E. schon nicht besonders überzeugend, aber noch so gerade ok.

Die Mordausführung ist aber sicherlich der Hauptkritikpunkt. Erstens ist es für eine Columbofolge sicherlich nicht besonders originell, jemanden einfach mit dem Auto überzunageln. Aber es musste ja schließlich schnell gehen. Zweitens war Dr. Cahill bei seiner Mordausführung ja nun alles andere als clever, oder wie es Columbo in der Episode "Mord am Telefon" so schön sagte: "Sie haben ja Indizien hinterlassen wie eine Horde Elefanten." Am Tag nach dem Mord stellt Dr. Cahill völlig überrascht fest, dass das Mordauto ja eine Beule hat. Na sowas, wahrscheinlich hatte er wohl gedacht, dass man gar nichts sieht... Immerhin kann er das durch die Beschädigung mit dem anderen Wagen wieder ausbügeln. Ebenso müsste Dr. Cahill eigentlich auch klar sein, dass nur ein Fachmann die chemische Formel von Heroin kennt, so dass ein Junkie als Täter ausscheidet. Kann man auch als geniale Leistung des Inspektors sehen, ich sehe es eher als einen weiteren Kritikpunkt am Drehbuch, das die Intelligenz des Laborleiters bei der Mordausführung in keiner Weise widerspiegelt.

Auch sonst stört mich so einiges: In der heutigen Zeit erinnern mich die Aufnahmen aus den kybernetischen Forschungslabor eher an die alten Folgen von Raumschiff Enterprise. Irgendwie wirkt das eher peinlich. Der neunmalkluge Junge fügt sich nahtlos in eine Reihe überentwickelter Kids, wie sie uns in Columbofolgen häufiger begegnen, ein. Auch die schauspielerische Leistung des Mörders und die eher etwas maue Schlusspointe können nicht überzeugen.

Insgesamt gibt auch bei näherer Betrachtung eigentlich kaum etwas, was bei dieser Epsiode positiv zu erwähnen wäre. Das Grundmuster dieser Serie wurde eingehalten und der Mörder schließlich gefasst, das ist das einzig Positive. Aber da es ja noch eine schlechtere Episode gibt ("Der alte Mann und das Meer"), kann man ja nochmal gnädig sein.

2 Punkte
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon martha » So, 14.08.2011 13:40


cream hat geschrieben:Auch sonst stört mich so einiges: In der heutigen Zeit erinnern mich die Aufnahmen aus den kybernetischen Forschungslabor eher an die alten Folgen von Raumschiff Enterprise. Irgendwie wirkt das eher peinlich.


Auf mich wirkte das eher amüsant, nostalgisch und irgendwie gediegen dilettantisch, aber sicher nicht peinlich.

Man darf natürlich auch 'ne Folge aus den 70ern nicht mit dem Standard der heutigen Technik vergleichen. Das wäre ungerecht.
Ich belustige mich auch immer über das Fitness-Studio von Milo Janus.
Für mich sind das Spaßfaktoren, die aber mit keinem Vorwurf verbunden sind.
Ich amüsiere mich bisweilen gerne über die Ausstattung alter Epochen. :)
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon zimtspinne » So, 14.08.2011 13:52


Raumschiff Entprise wirkt aber auf mich nun auch nicht gerade futuristisch.... eher wie das überdimensionale Spielzimmer eines hochbegabten und übergeschnappten Wohlstandskindes :P
Zukunft glaubhaft rüberbringen können am ehesten Filme mit einer düsteren Gesamtatmosphäre (Gattaca), da achtet man dann gar nicht so auf technischen Schnickschnack : )

sowieso achte ich mehr auf die Klamotten der jeweiligen Epoche... Milo Janus Sporthose ist einfach der Hingucker 8)
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon crocodile » Sa, 19.11.2011 12:09


Doppel M 7 ist natürlich der heimliche Star dieser Folge, erinnert mich immer an "Star Wars" oder "Kampfstern Galactica", wo ähnlich putzige Robotergestalten zum Einsatz kamen. :wink:

Über die Story kann ich gar nicht so viele Worte verlieren, finde alles recht unspektakulär. Das Mordmotiv (Vater möchte Sohn schützen) leuchtet irgendwo ein. Ich denke da wurde in anderen Episoden schon für weniger getötet.

Cahill hinterläßt viele Spuren am Tatort, so kann sich Columbo immerhin ein wenig austoben. Allerdings kommt er dem vermeintlichen Mörder schon recht fix auf die Schliche (Mörder war Zigarrenraucher). Es fehlt letzlich der entscheidende Beweis und so muss der Inspekor mal wieder in die Trickkiste greifen, damit Cahill die Tat gesteht. Wie schon eingangs erwähnt, alles nicht sehr spektakulär.

Die Figuren bleiben alle ein wenig blaß in meinen Augen. So kommt auch kein richtig gutes Columbo-Mörder-Spiel in Gang. Wobei ich nicht sagen möchte das José Ferrer enttäuscht, vielleicht hätte man aber aus der Figur des Dr. Cahill noch mehr herausholen können. Die "Teuflische Intelligenz" sucht man hier leider vergebens.

Am Ende sind es für mich schwache 3 Punkte.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Devlin » Mo, 09.07.2012 14:10


Mit dieser Episode tue ich mich etwas schwer. Sie überzeugt mich nicht so richtig und trotzdem schaue ich sie gerne.
Ich werde sie nochmals in aller Ruhe anschauen und dann bewerten.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Tiktaalik » So, 05.08.2012 02:18


Devlin hat geschrieben:Mit dieser Episode tue ich mich etwas schwer. Sie überzeugt mich nicht so richtig und trotzdem schaue ich sie gerne.
Ich werde sie nochmals in aller Ruhe anschauen und dann bewerten.

Da bin ich sehr gespannt. Vielleicht lässt du dich ja von meiner Bewertung ein wenig inspirieren ;)

Ich hatte "Teuflische Intelligenz" als ziemlich schlechte Folge in Erinnerung, doch als ich sie heute (bzw. gestern^^) Nachmittag sah, gefiel sie mir überraschend gut. Nun habe ich vor wenigen Minuten eure Bewertungen gelesen und bin erneut überrascht, leider negativ. Mal schauen, was ich noch retten kann *g*:


Das Mordmotiv von Dr. Cahill ist einleuchtend: Er begeht den Mord, um seinen Sohn zu schützen. Während der Folge wird in vielen Szenen gezeigt, dass ihm sehr viel an seinem Sohn liegt. Daher trifft er auch viele Entscheidungen, die eigentlich sein Sohn bereits treffen müsste, z. B. ob er die Auszeichnung annimmt, die ihm eigentlich nicht zusteht. Sein Sohn hingegen fühlt sich von ihm (zurecht) bevormundet, kann sich aber nicht wirklich davon emanzipieren. Ich glaube, dass Dr. Cahill den Mord tatsächlich mehr für die Rettung seines Sohnes als für seine Ehre begeht. Dafür spricht auch, dass er am Ende ein Geständnis ablegt. um seinen Sohn zu entlasten und das obwohl, wie er selber zugibt, er sich noch nicht einmal sicher sein kann, dass Columbo seinem Sohn den Mord anhängen kann.

Das Zusammenspiel zwischen Dr. Cahill und seinem Sohn Neal wird glaubwürdig dargestellt. Auch die Nebenfiguren, wie z. B. das Kind Steven, die Frau des Toten oder das Opfer, gefallen mir sehr gut.

Das Columbo-Mörder-Spiel erhält von mir ebenfalls 4 Punkte, da Dr. Cahill sehr früh in die Ermittlungen einbezogen wird. Manchmal zieht er mir allerdings diverse Schlussfolgerungen etwas zu schnell (z. B. sein Alibi durch den Roboter), aber das liegt womöglich an seiner überragenden Intelligenz. Diese wird sehr gut dargestellt, u. a. dadurch, dass der Inspector nicht genug Beweise hat, um ihm den Mord nachzuweisen. Der entscheidende Beweis fehlt Columbo zwar öfter, aber die anderen Mörder verraten sich dann am Ende der Folge entweder durch eine Dummheit, die sie wenige Minuten später bereuen, oder der Inspector überführt sie mithilfe eines Tricks. Ich bin mir sicher, dass Dr. Cahill auf so einen Trick nicht hereingefallen wäre. Auch, dass Dr. Cahill den Inspector mehrfach indirekt als dumm bezeichnet, passt sehr gut ins Bild. Columbo kann Dr. Cahill nur überführen, indem er seine Liebe zu seinem Sohn Neal ausnutzt. Gegen diese Emotion ist jede Intelligenz machtlos, brillant!

Indizien gibt es in dieser Folge zwar sehr viele: Das fehlende Heroin, die Schuhcreme an der Tür, die Pfeife des Opfers in der Auffahrt, etc. Echte Beweise, die eindeutig Dr. Cahill belasten, gibt es aber gar keine! Auch das spiegelt die hohe Intelligenz des Mörders wieder, wobei man sich natürlich trotzdem über die Mordmethode und die sehr vielen Indizien wundern kann. Für mich zählt aber am meisten, dass es der Mörder schafft, keinen einzigen Beweis für seine Täterschaft zu hinterlassen.

Humor ist in dieser Folge durchaus vorhanden: Es gibt viele gute Szenen mit "Hund", das Wunderkind Steve war zu klug, um Polizist zu werden, Columbo mit Tonband, etc.

Insgesamt schafft es "Teuflische Intelligenz" auf 4/5 Punkte.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Devlin » Mo, 12.11.2012 10:54


Ich habe mir die Episode vor kurzem wieder angesehen und werde nun meine Bewertung abgeben. Diese fällt eher positiv aus.
Mir gefällt die Atmosphäre, ich weiss nicht genau warum, aber die Episode ist für mich einfach angenehm zum schauen.

Die Story ist ziemlich gut, der Schauplatz auch. Dr. Cahill liebt seinen Sohn und tut alles für ihn, aber auch für sein Image. Sein Sohn muss einfach ein grosses Licht sein in seinem Selbstverständnis.

Die Mordmethode finde ich allerdings weniger überzeugend, zumal es ein Mensch wie Dr. Cahill macht. Einem solchen Menschen dürfte man einen subtileren Mord zutrauen.
Er streut auch etwas viele spuren, somit gibt es zwar viele Indizien für einen Mord, aber Beweise gegen Cahill nicht.

Mel Ferrer gelingt so finde ich eine gelungene Darstellung als Mörderfigur. Auch wenn ich ihn nicht besonders mag, er spielt seine Rolle als hochintelligenten Menschen überzeugend. Auch das Verhältnis zu seinem Sohn kommt authentisch daher.
Seine etwas arrogante Art, seine geistige Überlegenheit auszuspielen wirkt nicht sympathisch, passt aber auch zu seiner Rolle.
Die Nebenbesetzungen finde ich gut, vorallem das junge Genie Steven Spellberg oder etwa auch Murph der Betriebsmechaniker.

Es entwickelt sich eine gutes Columbo-Mörder Spiel. Cahill ist gut in die Ermittlungen einbezogen. Mit seiner Art und seinem Verstand hält er Columbo dagegen. Hier jetzt auf eine subtilere Art, als etwa andere Mörder. Er gibt ihm in ruhigem Ton, aber doch unmissverständlich zu verstehen, dass er sich Columbo überlegen fühlt.

Die Auflösung passt, clever gemacht von Columbo Dr. Cahill über seinen Sohn zu überführen. Sicher nicht das beste Finale, aber originell und zu dieser Episode absolut stimmig.

Die Episode wird auch gut abgerundet mit humorvollen Einlagen, vielleicht ist es auch dies, was mich die Episode gerne schauen lässt und zu einer guten Bewertung führt.
Ich fühlte mich jedenfalls gut unterhalten.

Spellberg, Murph, die vielen Auftritte von Hund (vorallem in der Hundeakademie und dann auf dem Parkplatz des Instituts :) . Columbo und sein Diktiergerät.

Alles in Allem interessant und sehenswert, mit wenigen Schwächen oder Längen. Für mich kein Highlight, aber gut genug für 4 Punkte.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon MrGrady » Fr, 07.12.2012 15:08


Habe zwischen 2 und 3 Punkten geschwankt und mich letztlich für "passabel" entschieden. Zusammen mit "Ein Hauch von Mord" ist dies die schlechteste Folge der dritten Staffel. Der Roboter-Trick, um sich ein Alibi zu verschaffen, ist aus heutiger Sicht eher unfreiwillig komisch. Der Mord selbst ist stümperhaft durchgeführt und müsste leicht nachzuweisen sein. Die Auflösung ist insofern trotz eines Überraschungsmoments unnötig schwach. Die Stimmung dees Films hat mir ganz gut gefallen und ich war trotz der Schwächen interessiert dabei. Das ist aber auch schon das einzig Positive aus meiner Sicht.
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Tommy Brown » Di, 30.04.2013 14:10


Devlin hat geschrieben:Mit dieser Episode tue ich mich etwas schwer. Sie überzeugt mich nicht so richtig und trotzdem schaue ich sie gerne.

+1

Devlin hat geschrieben:Mir gefällt die Atmosphäre, ich weiss nicht genau warum, aber die Episode ist für mich einfach angenehm zum schauen.

+1

Mir geht's hier ähnlich wie Devlin. Eigentlich ist die Folge nicht der große Wurf und trotzdem mag ich sie und kann es mir nur schwer erklären, warum.

3 bis 4 Punkte, gewertet mit 3.

Alles in allem recht unspektakulär und eher gemächlich. Es passiert nicht viel. Der Mord ist wenig schlau angestellt, die Spuren (Streichholz) fast unglaubwürdig nachlässig, die Auflösung auch nicht gerade umwerfend. Robby ist ganz witzig, aber irgendwo auch unglaubwürdig! :wink:

Trotz der Schwächen insgesamt aber eine ganz gut unterhaltende Folge mit einer nicht uninteressanten Grundstimmung. Fast ein wenig paradox. :wink:
LG, Tommy
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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon der_wahre_hannes » Mi, 07.08.2013 22:26


Gleich in der ersten Szene dachte ich: "Mensch, der sieht ja aus wie Albert Rosenfield aus Twin Peaks... nur sehr viel älter."
Tja, kein Wunder. José Ferrer (Dr. Cahill) ist ja auch der Vater von Miguel Ferrer (Al Rosenfield). Das gibt schonmal einen Sonderpunkt in der B-Note.

Die Folge selbst hat einige gute Ermittlungsarbeit von Columbo zu bieten. Der Zuschauer kann Columbos Schritte immer gut nachvollziehen und auch wie Columbo dem Mörder den eigentlichen Tathergang genaustens schildert ist schon klasse (und zudem auch noch logisch, da die Indizien diese Schlussfolgerung zulassen).
Auch der Auftritt von Dog wurde gut eingebaut. Der Hund demoralisiert die anderen Schüler an der Hundeschule. Herrlich! :D
Einen weiteren Sonderpunkt in der B-Note gibt es für das Zitat: "All work and no play makes Jack a dull boy". Während Shining natürlich erst ein paar Jahre NACH dieser Folge gedreht wurde, hat mich diese Redewendung natürlich sofort an diesen Film erinnert. ;)

Was weniger klasse ist: Das Zusammenspiel zwischen Mörder und Ermittler. Das findet hier nämlich kaum statt. Columbo schnüffelt zwar im ganzen Institut rum, aber die tollen Dialoge mit dem Täter fehlen einfach. Ganz anders da z.B. Folgen wie "Murder Under Glass" oder "The Most Crucial Game" wo man mit den Tätern ja schon fast Mitleid hat, weil der Lt. einfach nur eine Nervensäge ist. ;)

Alles in allem ist "Mind over Mayhem" eine gute Folge. Von daher bewerte ich sie mit 3/5.

Tommy Brown hat geschrieben:Mir geht's hier ähnlich wie Devlin. Eigentlich ist die Folge nicht der große Wurf und trotzdem mag ich sie und kann es mir nur schwer erklären, warum.


Tja, und mir geht's wie Tommy und Devlin... ^^
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Re:

Beitragvon Andi » Fr, 05.09.2014 02:05


dille hat geschrieben:Vielleicht war auch nur noch nicht der Experte für Schuhcremeflecken vor Ort...


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Re: Bewertet: "Teuflische Intelligenz"

Beitragvon Trenchcoat » Fr, 05.09.2014 11:52


Über die Jahre ist die Folge ja so ziemlich umfassend kommentiert worden. Für mich stehe ich zum wiederholten Male vor dem Problem zu wenig Auswahlmöglichkeiten betreffend Bewertung zu haben. Von 1 bis 5 engt stark ein. Von 1 bis 12 hätte ich etwa eine 9 gewählt. Einfach weil mir die Episode gefällt.
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