Bewertet: "Zwei Leben an einem Faden"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie bewertet ihr "Zwei Leben an einem Faden" ?

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2/5 passabel / "na ja"
0
Keine Stimmen
3/5 gut
8
12%
4/5 sehr gut
21
32%
5/5 überragend
36
55%
 
Abstimmungen insgesamt : 65

Bewertet: "Zwei Leben an einem Faden"

Beitragvon Martin. » Fr, 05.08.2005 13:03


Wie gefällt euch diese Episode?

Stimmt ab und schreibt bitte auch noch eine Begründung hinzu.

Gruss Martin
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Beitragvon Hollister » Sa, 06.08.2005 14:39


3 Punkte.

Eine originelle Mordidee und überzeugende Schauspieler sowie der legendäre Eierklopfer würden eigentlich die Basis für eine starke Columbo-Folge bilden. Aber das Drehbuch ist etwas gar wirr und die 70 Minuten sind für diese Folge halt doch etwas knapp. Der Mord an Sharon interessiert eigentlich nur am Rande und über die Spurensuche am Tatort sowie sonstige Ermittlungen über den vermeintlichen Unfall von Harry Alexander gibt's auch nichts zu sehen. Ausserdem fehlt mir in dieser Episode das gewisse Fessel-Element, welches einem bei anderen Episoden so spannend vor dem Fernseher sitzen lässt.
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Beitragvon Martin. » Mo, 07.11.2005 20:43


Hmm...kann mich der vorhergehenden Meinung fast gar nicht anschliessen:

Für mich eine sehr tolle Folge mit guter Story, einem sehr überzeugenden Mörder, guter Musik und einem mal endlich wieder besonders überzeugendem Schluss. Ich für meinen Teil bin vollauf zufrieden mit der Folge und kann eigentlich keine Kritikpunkte finden.
Daher: 5 Punkte.
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Beitragvon Das Auto » Fr, 11.11.2005 23:46


Volle 5 Punkte

eine geniale folge. vorallem die auflösung des mordes und die szene in der er den aschenbescher voller wucht auf den tisch knallt.
DIE BEIDEN KENNEN SICH DOCH !?!
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Beitragvon ChryZ » Mi, 04.01.2006 23:08


Auch 5 Punkte von mir. Besonders interessant ist die überraschende Auflösung. Der Doktor muss in dem Moment schnell geschalten haben.Ein wirklich ebenbürtiger Gegner für Columbo.
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Beitragvon Howie Munson » Mi, 19.07.2006 18:10


Einer der COLUMBOS, die ich schon einige male gesehen habe und zu meinen Lieblingsbeiträgen der Reihe zähle. Das hat drei Gründe:

1. Leonard Nimoy, dem es augenscheinlich Riesenspaß bereitet, Fieslinge zu spielen, um von seinem Spock-Image wegzukommen.

2. Die Location: ein Hospital, ein Ort, an dem sich Columbo alles andere als wohl fühlt.

3. Der Plot: es gelingt dem Lt. erstmals ein Mord zu verhindern, der wirklich verdammt ausgetüftelt geplant wurde.

Highlights der Episode: Columbos erster Auftritt; er sieht noch ungepflegter aus als sonst. Er habe kaum geschlafen, weil seine Frau krank sei und verlangt ständig nach Kaffee (aber er kann einfach keinen bekommen). Er holt ein gekochtes Ei aus seiner Tasche (nicht zum letzten mal während seiner Laufbahn) und klopft die Schalen an der Tatwaffe ab.

Peinlich auch für ihn, als er auf der Party des Chirurgen erscheint und dort gleich sehr ins Auge fällt; sehr zum Amüsement des Zuschauers versteht sich.

Außergewöhnlich ist diesmal die Abneigung, die Columbo dem Mörder gegenüber am Ende freien Lauf lässt: er haut kräftig auf dessen Tisch, nachdem dieser ihn ob seiner angeblich fantasievollen (aber korrekten) Theorie des Mordplans auslacht.

Und in der Tat hinterlässt Leonard Nimoy mit seiner Performance einen bleibenden Eindruck und darf sich zu den besten Gegenspielern von Columbo zählen.
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Beitragvon OnkelDonald » So, 15.04.2007 13:26


Für mich die (bisher gesehene) beste Folge.
-sehr ekliger Gegner
-super Story
-gutes Ende
-Endlich einmal nachvollziehbar, warum Columbo gleich sofort nur noch hinter dem Mörder her ist.

5/5
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Beitragvon Werderaner » So, 22.04.2007 21:10


Howie Munson hat geschrieben:Und in der Tat hinterlässt Leonard Nimoy mit seiner Performance einen bleibenden Eindruck und darf sich zu den besten Gegenspielern von Columbo zählen.


In der deutschen Fassung hat er einen sehr schlechten Synchronsprecher, was ihn als Unsympathen noch überzeugender erscheinen lässt!

4/5 Punkte!
R.I.P., Peter Falk - du warst bist und bleibst eine grandiose Krimi-Ikone!
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Beitragvon martha » So, 22.04.2007 23:55


Na ja, mir ist die Synchronstimme von Leonard Nimoy nicht so unangenehm aufgefallen, Werderaner.
Natürlich ist sie um einiges brummiger als die von Mr. Spock, hat aber 'nen recht sonoren Klang. Gar nicht so schlecht!

Ansonsten ist "Zwei Leben an einem Faden" wirklich ein gutes Beispiel dafür, wieviel Aufwand ein Mörder bisweilen betreiben muss, um am Ende letztlich doch zu scheitern.
Dr. Mayfield ist sicher von allen Columbo-Schurken derjenige, der am meisten Arbeit investieren muss, um seinen Mordplan realisieren zu können:
Er operiert, mordet, vertuscht, verdächtigt, pumpt einen Unschuldigen mit Morphium voll, operiert erneut, und will das belastende Beweismaterial letztlich noch in Columbo's Kitteltaschen entsorgen.
Der Mann kommt in den 70 Minuten Spielzeit einfach nicht zur Ruhe, und ich als Zuschauer kam dann auch nicht annähernd in Gefahr, mich auch nur eine Sekunde zu langweilen.

Somit ist auch das Erfolgsgeheimnis dieser Folge schnell enttarnt:
Durch stetige Aktionen des Mörders entsteht eine Dynamik, die man für Columbo-Verhältnisse fast schon atemberaubend nennen kann.
Schon in "Mord in Pastell" ist der Mörder ja recht aktiv, aber hier wird das Ganze noch getoppt. Und auch aufgrund der durchdringenden Musik-Untermalung kann man dieser Folge eine gewisse Thriller-Attitüde nicht absprechen.
Mir hat das sehr gut gefallen, und deshalb ist das für mich ohne Frage die beste Folge der zweiten Staffel. :!:
Das Kalkül des Mörders wird ja hier fast schon ad absurdum geführt:
Er lässt zwei Menschen zu Schaden kommen(Sharon und Harry Alexander); der Mann, den er aber eigentlich ausschliesslich umbringen wollte(Dr. Hidemann), kommt mit dem Leben davon.
Da hat Dr. Mayfield wirklich 'ne Menge Pech gehabt, wenn man so will ist ihm da ein schwerer Operationsfehler unterlaufen. :wink:
Auf jeden Fall verkehrt sich hier der flotte Spruch "Operation gelungen-Patient tot" für ihn in's Gegenteil.

Was bei dieser Episode auch noch besonders auffällt: Der Mörder ist wahrlich ein Mann der schnellen Entschlüsse. Kaum hat sich Columbo aus seinem Dunstkreis entfernt, schlüpft Dr. Mayfield in den Aktions-Anzug:
- Columbo fragt, ob Mayfield einen Drogensüchtigen kennt :arrow: sofort trifft sich der Kardiologe mit Sharon's Freundin, um ihr den Ex-Junkie Harry Alexander in Erinnerung zu bringen
- Columbo erzählt Mayfield, dass Harry clean ist :arrow: sofort stattet er diesem mit einem Köfferchen voll Morphium einen Besuch ab
- Columbo droht mit einer Autopsie von Dr Hidemann :arrow: sofort manipuliert Mayfield dessen Medikamente
Dieser Mörder ist ein Getriebener, gehetzt von Columbo und den Umständen reagiert er wie ein Mitglied der schnellen Truppe, zwar irgendwie vorhersehbar, aber doch im Rahmen seiner Möglichkeiten adäquat.
Dadurch hat auch Columbo diesmal eine eher ungewohnte Rolle:
Er ist weniger Indiziensammler, sondern vielmehr ein Jäger, der Köder auslegt. Und Mayfield beisst prompt immer an.
"Zwei Leben an einem Faden" könnte man auch getrost als exzellenten "Reiz-Reaktions-Krimi" bezeichnen.

Dabei reiht sich Leonard Nimoy nahtlos ein in die Riege der arroganten und überheblichen Columbo-Mörder. Zweifellos kein Bewerber für die Schwarzwaldklinik, dafür ist er dann doch nicht eindimensional genug:
Denn trotz seines eiskalten Spiels steht ihm beim Operieren der Schweiß auf der Stirn. Angstschweiß??? Das würde ihn dann doch ein wenig menschlich machen, obwohl man ansonsten nicht den Hauch von Sympathie für ihn entwickeln kann.
Zwar ist Nimoy etwas sparsam in der Mimik, aber bei seinem Aktions-Radius während dieser Folge bleibt ihm ja auch wenig Zeit, häufiger seinen Gesichtsausdruck zu verändern. :wink:
Ansonsten aber gefällt er mir in der Rolle sehr gut. Ein Columbo-Schurke, der alles Nötige mit sich bringt.
Sein bester Satz ist für mich sein Ratschlag für Columbo, wie dieser seine Krankenhaus-Phobie beheben kann:"Halten Sie sich so weit wie möglich von Krankenhäusern fern."
Für solche Experten-Tipps muss man sicher lange studiert haben. :wink:

Alles in allem war es für mich sehr spannend, sich diese Folge nach langer Zeit mal wieder anzusehen.
Dafür sehr starke 4 Punkte an einem Faden.
- :) - :) - :) - :) -

PS: Wo waren in den letzten Wochen die Bewertungs-Experten? :o Keine Lust mehr? Schade!!! Oder guckt sonntags keiner mehr Columbo? Ich werd's auf jeden Fall noch bis zum Sommer weitestgehend durchziehen. 8)

Tschüss und liebe Grüße aus Bochum!!!
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Beitragvon Columbo-Freak » Mo, 23.04.2007 22:22


Hi martha!

Tolle Bewertung, da gibt es einfach (fast) nichts hinzuzufügen, Respekt!

Zu deinem PS: Die Frage ist natürlich berechtigt. Ich schaue selbstverständlich jeden Sonntag Columbo, doch hatte ich die Folgen (bis vor 3 Wochen) ja alle schon bewertet. Momentan bin ich voll im Schulstress, somit bleibt wenig Zeit für Bewertungen. Und bei dieser Folge kann ich mich dir eigentlich nur anschließen, ich würde evtl. sogar 5 Punkte geben. Auf jeden Fall nett dass du nachfragst und demnächst werde ich auch mal wieder 'ne ausführliche Bewertung schreiben!

Eins möchte ich dann doch hinzufügen: In dieser Episode kommt es ja zu etwas sehr Seltenem, nämlich zu einem Ausraster Columbos (die Szene in Mayfields Büro). Hinter diesem Ausraster steckt Logik und Kalkül: Columbo benutzt diesen Gefühlsausbruch, um Mayfield Angst einzujagen, um ihn einzuschüchtern und ihn so dazu zu bringen, Dr. Haydeman zu retten. Columbo hat nämlich keinen Beweis, aber er weiß, dass Haydeman bald sterben wird. Also muss er den Mörder dazu bringen, selbst aktiv zu werden. Dieser ohnehin schon spannenden Folge verleiht dies nochmal einen extra Pfiff. Sehr schön und auch sinnvoll. Dies steht natürlich genau im gleichen Licht wie die ganze Folge, martha hat es schon perfekt charakterisiert. Es ist ein Jagdspiel, ein "Reiz-Reationen-Spiel". Und obwohl ich ein Fan von ausführlich dargestellten Mordplanungen und umfangreicher Mordplanung bin, hat mir diese Episode besonders gut gefallen. Ich denke es ist mit die beste Variante, einen 70-minütigen Columbo zu drehen.

Deswegen von mir volle Punktzahl!

Grüße
Columbo-Freak
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Beitragvon martha » Di, 24.04.2007 20:46


Oh ja, dieser Ausraster von Columbo hat mich auch ziemlich überrascht.
Zwar wird Columbo ja auch schon in den beiden Pilotfolgen "Mord nach Rezept" und "Lösegeld für einen Toten" mal kurz etwas rigoroser, allerdings nicht in Bezug auf den jeweiligen Mörder.
Dass er hier dem Schurken die Kaffeekanne auf den Schreibtisch knallt, ist somit wirklich aussergewöhnlich.
Die Gründe dafür hast du ja genannt, "Freak".
Vielleicht will Columbo zudem auch ein wenig seinem Frust Luft verschaffen, dass er den Anschlag auf Harry Alexander nicht verhindern konnte.
Irgendwie war es ja absehbar, dass Mayfield den Ex-Junkie noch mal in die Mangel nimmt.
Schliesslich hat sich Mayfield durch den kurzfristigen Mord an Sharon ja kein Alibi mehr verschaffen können(auch eine ziemliche Seltenheit in einem Columbo-Krimi). Er ist somit quasi in der Beweispflicht, Columbo einen anderen Verdächtigen zu präsentieren.
In vielerlei Hinsicht ist das also wirklich ein unkonventioneller Fall.

Bis demnächst und viel Erfolg in der Schule, "Columbo-Freak"!!! :)
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Beitragvon Klaus » Mi, 25.04.2007 22:03


Werderaner hat geschrieben:In der deutschen Fassung hat er einen sehr schlechten Synchronsprecher, was ihn als Unsympathen noch überzeugender erscheinen lässt!


Das ist für mich ein Widerspruch in sich selbst, denn nur so konnte Leonard Nimoy auch in der deutschen Fassung als eiskalter Mörder, der als Arzt buchstäblich "über Leichen geht", glaubhaft rüberkommen. Der meines Wissens im Columbo-Fanbuch als Sprecher von Nimoy genannte Harald Dietl ist übrigens genauso wie Ernst Stankovski für Oskar Werner in "Playback" ein Fehler, es war Rolf Boysen, der seine Sache für mein Empfinden richtig gut gemacht hat. Natürlich verbindet nahezu jeder mit Nimoy die unsterblich gewordene Stimme seines langjährigen Standardsprechers Herbert Weicker als Mr. Spock "Faszinierend", aber für die Rolle des Dr. Mayfield war Boysen eine gute Wahl, zumal er Nimoys tiefer Originalstimme sogar näher kam als Weicker.

Ansonsten haben meine geschätzten Vorredner schon alles zu dieser Folge gesagt, die für mich eine der besten aus den 70er Jahren ist. :D Nur kurz vor seiner Überführung war Mayfield vor lauter Erleichterung in einem kurzen Dämmerzustand, sonst hätte er unmittelbar nach Columbos scheinbar endgültigem Abgang die entlarvenden Fäden aus dem Kittel entfernen können und würde wahrscheinlich heute noch "operieren"... :?

4/5 Punkten

Gruß
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Beitragvon Wikinger81 » Mo, 10.03.2008 00:49


Also diese Folge ist mit "Alter schützt vor Torheit nicht" fast gleich auf um den Rang meiner beliebtesten Folge der zweiten Staffel. Nicht nur Leonard Nimoy trägt dazu bei.

Ich finde die Story einfach klasse. Eigentlich wollte er "nur" seinen Berufskollegen umlegen, aber durch einen dummen Fehler mutierte er zum ersten Seriekiller in Columbo. :-O
Auch hier spielt Leonard wieder ein gefühlskaltes/gefühlloses Individuum. Eine der schönsten Szenen ist: Wie er denn am Ende kalte Füße bekommt, versucht seine Haut zuretten und glaubt es geschafft zu haben, den ach so cleveren Columbo überlistet zu haben. Das ist einfach nur schön anzusehen.

Auch in dieser Folge kann man wieder Columbos Abneigung gegen OPs und das Aufschnippeln von Menschen beobachten. Ich finde es immer zum schießen, wenn er sich bemüht nicht die Autopsiefotos oder in dieser Folge nicht die OP anzuschauen. Warum ist er dann erst bei der Mordkommission, wenn er sowas nicht verträgt und ihm es auf den Magen schlägt? ?-/

Ach so, von mir gibts 5 Punkte.


Mac
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Beitragvon Klaus » Fr, 14.03.2008 16:30


Obwohl ich diese gewissermaßen im Schwarzwaldklinik-Milieu spielende Columbo-Folge hier bereits vor fast einem Jahr entsprechend "verarztet" hatte, hab ich selbige letzten Sonntag erneut auf Super RTL angeschaut, allein schon wegen Leonard Nimoy, der als Dr. Mayfield eine ähnlich "faszinierende" und nahezu emotionslose, coole Vorstellung ablieferte wie einst als Mr. Spock bei Star Trek. 8)

Bestes Beispiel dafür ist sein absolut gefühlskalter Gesichtsausdruck kurz bevor er die Krankenschwester ermordet. Hier hätten als Krönung eigentlich nur noch seine früheren spitzen Ohren gefehlt und er wäre in dieser Szene glatt für einen Vulkanier im irdischen Anzug gehalten worden... :wink:

Richtige Emotionen zeigt er eigentlich nur einmal in seinem Büro, als er Columbo durch sein provozierendes Lachen derart reizt, dass dieser (ganz im Gegensatz zu seinem sonstigen Naturell) eine Kaffeekanne auf seinen Schreibtisch knallt. :-))

Kurz vor seiner Überführung verhält er sich allerdings für einen kurzen Moment äußerst "unlogisch", was ihm dann auch ohne vulkanischem Todesgriff endgültig das Genick gebrochen hat.

Starke Vorstellung von Nimoy, für mich auch deshalb die beste Folge der zweiten Staffel. :klatsch:

Gruß
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Beitragvon Ken Franklin » Fr, 14.03.2008 21:55


Habe die Folge auch gerade eben bei einer grossen Tasse Kaffee und etwas Gebäck mal wieder zu Gemüte geführt. :lol:

Die amerikanische Ikone MR. SPOCK gibt sich also die Ehre und liefert einen überdurchschnittlichen, ja sogar richtig guten Gegenspieler Columbos ab! Spocks, oh Verzeihung, Nimoys :wink: unterkühlte Mimik und Motorik passt super zum "über Leichen gehenden" Stararzt, der unbedingt der erste sein möchte, der ein wirksames Medikament gegen die Abstoßung von Transplantationen, auf den Markt bringen will.

Auch wenn es der Plot so vorsieht, dass es der Mörder Columbo in dieser Folge besonders leicht macht, ihm auf die Spur zu kommen, leidet darunter überhaupt nicht die Unterhaltung!
Wie hier schon von einigen Vorrednern bemerkt, ist dies wirklich eine der rasantesten Folgen überhaupt und hält Dr. Mayfield wirklich auf Trab 8O

Ich verleihe Leonard Nimoy neben Louis Jordan ( Paul Gerard in "Mord a la Carte" ) den Titel des arrogantesten und selbstsichersten Mörder der gesamten Serie! :D

Mr. Spock hat seine Sache hier wirklich super gemacht und verdient meinen Respekt. Auch wenn er der unsterbliche 1. Offizier der Enterprise bleiben wird, so spielt er hier souverän auf fremden Terrain und schaukelt zusammen mit Columbo die Folge auf lockere 4 Punkte!
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