Bewertet: "Alter schützt vor Morden nicht"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie bewertet ihr "Alter schützt vor Morden nicht" ?

1/5 schlecht
1
2%
2/5 passabel / "na ja"
0
Keine Stimmen
3/5 gut
5
9%
4/5 sehr gut
19
35%
5/5 überragend
29
54%
 
Abstimmungen insgesamt : 54

Bewertet: "Alter schützt vor Morden nicht"

Beitragvon Martin. » Sa, 11.06.2005 21:13


Wie gefällt euch diese Episode?


Stimmt ab und schreibt bitte auch noch eine Begründung hinzu.

Gruss Martin
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Beitragvon Roger79 » So, 12.06.2005 10:07


Erstmal hoffe ich nicht, dass ich es mit "Alter schützt vor Torheit nicht" verwechsle. Also ich meine die Episode mit dem Tresor.

Überragende Folge. Das beste ist Columbos Rede: Erstens kann er nur mit Zigarre sprechen. Zweitens aber seine Bemerkung, dass er jedem Menschen etwas Gutes abgewinnen kann etc.
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Beitragvon Hollister » So, 12.06.2005 10:19


5 Punkte.

Vielleicht brauchte Columbo in anderen Episoden schon mehr Spürsinn, aber dies stört in dieser Folge überhaupt nicht. Interessante Mordmethode und lustige Szenen gibt's zuhauf. Der absolute Pluspunkt ist aber die Mörderin: Ruth Gordon spielt schlicht und einfach grandios mit einer herrlich leichten listigen Unbeschwertheit, und das mit 81 Jahren!
Dazu die ironischen Dialoge mit Columbo, absolut herrlich und vom Feinsten was es in den bisherigen Folgen je gab. Und zum Schluss noch dies: In keiner anderen Folge hat mir die Überführung der Mörderin mehr leid getan.
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Beitragvon Murdock » So, 12.06.2005 12:14


Mal ganz allgemein jetzt, ich finde wir sollten ein weiteres Unterforum machen wo dann die ganzen Bewertungs-Threads aufgeführt werden. Ist übersichtlicher, da mann dann ein Forum nur für die BEwertungen hat und hier weiter so über die Folgen diskutieren kann.
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Beitragvon MrsSparrow » Mo, 20.06.2005 22:18


Hab auch hier mal mit gut gestimmt, auch weil ich die mörderin recht sympatisch fand und ich auch nur zustimmen kann das mir die Überführung fast schon leid getan hat :?
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Beitragvon Scaramanga » So, 26.06.2005 14:37


Wieder eine 70-Minuten-Folge, die mir richtig gefällt!
Ich wünschte, man hätte noch 20 Min mehr drangehängt, aber gut,
auch so gehört diese Folge zu wenigen wirklich guten "Kurz"-Columbos.
Eine simple aber ausgeklügelte Storyline, überzeugende Darsteller
und ein Motiv, dass den Mörder (oder besser gesagt die Mörderin) mal
in ein ganz anderes Licht stellt - ein Licht, in dem man den Mensch besser
"sehen", sprich verstehen kann.
Und last but not least die Musik, die sehr gut zu dieser Folge passt!
Eine 5/5-Bewertung.


Gez.
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Gedankengang der Protagonistin C.J. aus "Cupido"
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Beitragvon Martin. » Di, 16.08.2005 17:57


5 Punkte.

Besitze zum Glück ORF und kam daher endlich in den Genuss dieser überaus tollen Folge!
Die Mörderin ist einfach toll dargestellt und Columbo ist in Hochform. Die Dialoge zwischen den beiden sind ausgezeichnet geschrieben und gespielt. Der Mord, und besonders die Auflösung gefällt mir hier ausgezeichnet. Hier haben sich die Drehbuchautoren aber mächtig ins Zeug gelegt. Respekt!

Alles in allem: Für mich gibts hier nichts zu kritisieren.
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Beitragvon Romany » Fr, 16.06.2006 13:53


5 Punkte - weil ich finde, es ist einer der wirklich besten Columbo Folgen, die es überhaupt gibt! Also, zumindest für mich... :-)

:D :D :D :D :D


P.S. Und ich warte sehnsüchtigst auf eine Wiederholung im TV - die letzte Ausstrahlung 1992 hab ich leider nicht aufgezeichnet... :-( :traurig:
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Beitragvon martha » Fr, 16.06.2006 19:44


@Romany

Die Folge lief auf jeden Fall auch noch mal 1996 auf RTL.
Leider auch für mich eine der wenigen Episoden, die ich nicht auf Video oder DVD habe.
Ist wie "Bei Einbruch Mord" ja auch nicht auf den ersten 5 DVD-Staffeln drauf :cry: ; muss man also wohl auf Super RTL hoffen.

Aber wirklich eine der besten Folgen; ich hab Ruth Gordon noch richtig vor Augen, wie sie da die Safetür zuknallt.
War auch der erste "Columbo", den ich geguckt hab.
...und von da an wusste ich: Das ist krimimäßig das Beste, was ich je gesehen hatte. :neig:
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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Beitragvon martha » So, 28.10.2007 00:42


Im Grunde ist das Rezept, das dieser Folge zugrunde liegt, ja unglaublich einfach.
Sehr viele kriminalistische Zutaten muss man hier wirklich nicht addieren:
eine schrullige Mörderin, ein Autoschlüssel und die letzte Botschaft des Mordopfers.
Das ist nicht gerade üppig, und selbst als Columbo die gutgelaunte Abigail Mitchell kurz vor Anbruch der Schiffsreise wieder an Land bittet, werden wir mit keinem neuen Indiz überrascht:"Tja, es sind wieder diese Wagenschlüssel."
Da sieht man mal, was ein einziger Reflex für weitreichende Folgen haben kann. Denn es war doch wohl wirklich keine durchdachte Überlegung, dass die Krimi-Autorin die Autoschlüssel nach der Tat vom Tisch schnappte. Das Opfer war bereits im Tresor eingeschlossen, der Anwalt drängte, die Zeit war knapp...Selten sieht man bei "Columbo", dass ein Mörder plötzlich so in die Bredouille gerät.
Ich hab mich dabei ertappt, dass ich mich in dieser Szene selbst in die Rolle der Mörderin hineinversetzt habe.
Wie hätte ich reagiert???
Ich glaube, ich hätte den Schlüssel auch an mich genommen, eine Stress-Situation, der penibel konstruierte Mordplan wird durch ein unvorhersehbares Ereignis durchkreuzt. Da wird kluges Handeln auf einmal zum Glücksspiel.
Aber spätestens im Flugzeug hätte ich keine ruhige Minute mehr gehabt, weil mir klar geworden wäre, dass es die falsche Entscheidung war, die Schlüssel zu verstecken: Klar, die Polizei wird nach diesen Schlüsseln suchen.
"Alter schützt vor Morden nicht" zeigt im weiteren Verlauf ja vor allem eins:
Die verzweifelten Versuche einer Frau, eine spontane Fehlentscheidung wieder auszubügeln, allerdings reitet sie sich dabei immer tiefer ins Unglück: Sie buddelt im Sand rum, aber die Schlüssel wurden leider schon von ihrer erpressungs-geneigten Sekretärin gefunden;
dann platziert sie die Schlüssel in der Botanik, aber jetzt machen ihr die Polizeifotos einen Strich durch die Rechnung.
Eine Krimi-Autorin tritt bei ihrem wohl persönlichsten Mordfall wirklich von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Ruth Gordon spielt ihre Trümpfe in dieser Rolle wirklich voll aus.
Das ist wie aus einem Guss, das macht richtig Spaß, dieser Frau zuzusehen
Wenn sie in der Wohnung des Mordopfers hinter Columbo hertippelt, werden wohl alle Erkenntnisse der Altersforschung über den Haufen geworfen. Das ist einfach nur umwerfend gut.
Da ist soviel infantile Energie in dieser zierlichen Person, dass man sich schon fragt, welche jungbleibenden Aufputschmittel ihr der Arzt ihres Vertrauens wohl verschrieben haben mag.
"Hollister" machte hier ja darauf aufmerksam, dass dieses weibliche Wunder der Gerontologie bereits 81 Jahre alt ist. Wahnsinn!
Ruth Gordon ist wahrlich keine Frau, die die Erfüllung ihres Lebensabends darin sieht, bei einer Dichterlesung im Altersheim geruhsam vor sich hin zu dämmern.
Nun ist es ja aber nicht nur Vitalität, sondern auch Sentimentalität, die sie in dieser Folge bereithält.
Abigail Mitchell trauert um ihre Nichte, deren Mann sie für einen Mörder hält.
Ruth Gordon beherrscht auch diesen Spagat perfekt: Albern-verspielt und im nächsten Moment ernst und verbittert, und in Gegenwart von Columbo oft auf die Mitleidsdrüse drückend.
Ganz groß: Für mich ist Ruth Gordon neben Donald Pleasance die eindringlichste Mörder-Figur der gesamten "Columbo"-Reihe. :!:

Zudem ist die Überführung der Mörderin ungemein spannungsgeladen aufgebaut: Columbo lässt sich Zeit, betrachtet die Anordnung der Schubladen wie ein ungelöstes Puzzle, bis ihm schließlich ausgerechnet hinter einer ausgebrannten Glühbirne die Erleuchtung kommt.
Der Rest ist Schwelgen in zu Herzen gehenden Emotionen, untermalt von der wohl einfühlsamsten Musik, die je für eine "Columbo"-Folge geschrieben wurde.
Da muss ich mir nicht 4 Stunden "Doktor Schiwago" reinziehen, wenn ich hier den gleichen sentimentalen Kick in komprimierter Form genießen kann.

Fazit:
Diese Folge ist für mich ein unbestrittenes Highlight, eine Episode, die nachwirkt.
In meiner persönlichen Hitliste neben "Wein ist dicker als Blut" die beste "Columbo"-Folge überhaupt. :!:

"Wollen wir Geschichten über die Armut austauschen?"
"Nicht in einem Rolls-Royce, Mam."

Tja, bei soviel kuscheliger Ironie hat man doch gar keine Lust, hier noch irgendwas zu bekritteln.

5 Punkte
:) :) :) :) :) :) :) (Smilie-Überbewertung)
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Beitragvon Red Shadow » So, 28.10.2007 01:36


Also martha, ich suche ja oft den Grund, weshalb deine Kritiken immer so locker-flockig rüberkommen und mich zugegeben oftmals zu ausgiebigen Lachsalven verleiten :wink: :D. Deine Werke sind wirklich lässig, vielleicht bin ich da zu wenig in das Forumsgeschehen und zu sehr in Filmkritiken verwickelt, jedenfalls ziehe ich wieder meinen nicht vorhandenen Hut :lol: :). Vielleicht fehlt mir ja auch der schriftliche Humor :? :lol:. In jedem Fall Respekt, weil der Beitrag wieder einmal zeigt, dass du nicht nur humoristisch den Nagel auf den Kopf treffen kannst, selbst analytisch sind deine Beiträge immer wieder eine Bereicherung :).
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Beitragvon martha » Mo, 29.10.2007 20:27


Wie bei den meisten deiner Bewertungen kann ich dir auch diesmal nicht widersprechen, "red shadow". :D Danke!

Ich hoffe natürlich, dass du die Kurzfolgen der neuen Staffel hier auch noch bearbeiten wirst. :!:
Als nächstes werde ich mir dann "Mord im Bistro" vornehmen, weil die auch Sonntag auf Super RTL laufen wird.
Ich hab wenig Erinnerungen an die Folge, bin also ziemlich unbelastet.
Mal gucken!
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Beitragvon Red Shadow » Fr, 09.11.2007 22:58


martha hat geschrieben:Wie bei den meisten deiner Bewertungen kann ich dir auch diesmal nicht widersprechen, "red shadow". :D Danke!

Ich hoffe natürlich, dass du die Kurzfolgen der neuen Staffel hier auch noch bearbeiten wirst. :!:
Als nächstes werde ich mir dann "Mord im Bistro" vornehmen, weil die auch Sonntag auf Super RTL laufen wird.
Ich hab wenig Erinnerungen an die Folge, bin also ziemlich unbelastet.
Mal gucken!


Ich werde sicherlich noch etwas zur neuen Staffel schreiben :). Bin ein wenig überrascht, was die Bewertung mancher Episoden betrifft. Die "Todessymphonie" hatte ich beispielsweise besser in Erinnerung, während mir "Bei Einbruch Mord" dieses Mal sehr gut gefallen hat. Dann gibt es noch den "Mord per Telefon", der kriminalistisch 1A ist, aber atmosphärisch irgendwie nicht diese anrüchige Columbo-Feel-Good-Atmosphäre vermittelt :wink:. Mal sehen, was letztendlich bewertungstechnisch rauskommt :).
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Ruth Gordon und Peter Falk

Beitragvon WalterJörgLangbein » Sa, 10.11.2007 15:20


Die großartige schauspielerische Leistung, die sowohl Ruth Gordon als auch Peter Falk erbringen...allein die ist meiner Meinung nach schon 5 Sterne wert!

Walter
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Beitragvon Klaus » Do, 20.12.2007 19:02


In meinem letzten Beitrag vor Weihnachten will ich mich noch kurz dieser Episode widmen, in welcher mit Abigail Mitchell quasi die amerikanische Antwort auf Agatha Christie die alles überstrahlende Hauptrolle spielt. :wink:

Eine wirklich grandiose Vorstellung von Ruth Gordon, die als Kriminalautorin einen Mordanschlag mit scheinbar perfektem Alibi begeht, wenn da nur nicht diese Streichhölzer samt Wagenschlüssel gewesen wären... ?-/

martha hat geschrieben:Ich hab mich dabei ertappt, dass ich mich in dieser Szene selbst in die Rolle der Mörderin hineinversetzt habe.
Wie hätte ich reagiert???
Ich glaube, ich hätte den Schlüssel auch an mich genommen, eine Stress-Situation, der penibel konstruierte Mordplan wird durch ein unvorhersehbares Ereignis durchkreuzt. Da wird kluges Handeln auf einmal zum Glücksspiel.


Genau dasselbe habe ich mich in dieser Szene auch gefragt und höchstwahrscheinlich hätte ich die Schlüssel ebenfalls an mich genommen, diese allerdings bestimmt nicht in einem Aschenbecher in der Nähe des Tatortes versteckt. Auf dem Flughafen hätte es vor dem Passieren der Sicherheitsschleuse (Johnny Cash aus "Schwanengesang" lässt grüßen) garantiert eine Möglichkeit gegeben, die Schlüssel irgendwo unbemerkt zu entsorgen (und sei es auf dem stillen Örtchen). Mit diesem Panik-Entschluss hat Mitchell ihrer berühmten britischen Schriftsteller-Kollegin bestimmt keine Ehre gemacht... :?

Ansonsten haben meine geschätzten Vorredner (und hier insbesondere Carsten, Verzeihung martha) bereits alles wesentliche zu dieser Folge ausgeführt. Ich möchte nur noch auf eines kurz eingehen:

Auch wenn dem Opfer Edmund Galvin nach dem Mordanschlag im Tresor keine direkten physischen Schmerzen zugefügt wurden, habe ich mich auch in dessen Rolle hineinversetzt und dabei festgestellt, dass es sich hier aus psychischer Sicht um einen der grausamsten Morde der Columbo-Reihe handelt. Ich unterstelle mal, dass jeder nachvollziehen kann, was ich damit meine, so dass ich mir Einzelheiten dazu ersparen kann. In diesem Zusammenhang kann ich mich übrigens nur an einen einzigen Spielfilm erinnern, in dem es einen ähnlichen Mord gab: in Francois Truffauts "Die Braut trug schwarz", wo Jeanne Moreau als eiskalter Racheengel die Mörder ihres Mannes zur Strecke bringt und einen dabei in einem engen Verschlag unter einer Treppe einschließt, der daraufhin ebenfalls erstickt.

Da fragt man sich doch glatt, ob nicht sogar das Gift des japanischen Kugelfisches einen "gnädigeren" Tod verursachen würde??? Wie auch immer, für diese flammende Episode gibts von mir glatte vier "Streichhölzer". :smoke:

Gruß
Klaus

Fröhliche Weihnachten, Sayonara!!!
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