Bewertet: "Mord per Telefon"

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3/5 gut
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4/5 sehr gut
22
41%
5/5 überragend
27
50%
 
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Doc Brown » Di, 13.12.2011 20:57


Nach langer Zeit wieder mal eine Kritik von mir. Meine Freizeit ist nicht mehr so üppig gesät wie früher, daher komme ich nicht mehr so oft zum Columbo schauen und erst recht nicht zum Kritiken schreiben.

Ich gebe dieser Folge 5 Punkte, die aber an der Grenze zu den 4 Punkten stehen.

Der Mord ist kreativ und mal was anderes, mir gefällt‘s. :) Die große Schwäche ist natürlich, dass der Anruf nicht zurückverfolgt wurde. Columbo hat ja herausgefunden, dass das Opfer Dr. Hunter angerufen wurde. Warum also keine Bestrebungen in diese Richtung? ?-/
Klar, dann wäre Dr. Mason viel zu schnell entlarvt. Vielleicht, hätte man einfach einfügen sollen, dass der Anruf nicht korrekt zurückverfolgt werden konnte und man nur sagen kann, dass der Anruf irgendwo aus der Stadt kam, wie in „Stirb für mich“. Aber so ist es halt ein bisschen ärgerlich. :?

Noch mal zum Telefon: Die Erklärungen von Columbo, wie er herausgefunden hat, dass Dr. Hunter angerufen wurde sind großartig und einfach columbotypisch. Das macht Columbo aus. :D Toll, wie er die Thesen von Dr. Mason, der Hörer sei einfach nur heruntergefallen bzw. das Opfer hat selbst angerufen mit seinen Erklärungen zum zu hörenden Ton widerlegt.

Das Zusammenspiel zwischen Columbo und Dr. Mason gefällt mir. Ein arroganter und egoistischer Mörder, der sich für überlegen hält, wird von Columbo überführt. Toll! Schön auch, wie Dr. Mason Columbos Methode entlarvt und ihn dann charakterisiert: „Sie geben sich als Hündchen im Regenmantel, das ganz unbeschwert im Garten herumläuft und überall Löcher gräbt. In Wirklichkeit legen sie ein Minenfeld.“ :oops:

Die Ermittlungsarbeit von Columbo gefällt mir auch. Der falsche Ton im Telefon macht ihn stutzig, von der Hundetrainerin erfährt er, dass man Hunde durch ein Codewort zum töten abrichten kann. Er findet Stroh in Dr. Masons Wohnung und vermisst ein Jackett in der Wohung des Opfers. Anhand des Babyspots von Dr. Mason findet er die verlassene Filmranch, wo Dr. Mason die Hunde mit einer Strohpuppe und dem Jackett des Opfers abgerichtet hat. Schlussendlich findet er mit dem Tonbandgerät das Codewort heraus und überführt Dr. Mason in der großartigen Schlussszene. Sehr schön! :klatsch:

Achja: Richtig lachen musste ich, als Columbo seinen Hund bei der Hundetrainerin mit den Worten „Sehen sie, dieser Hund könnte ein tödliche Waffe sein“ beschrieb. Gleichzeitig liegt „Hund“ aber faul und nichtstuend herum, wie immer. *lol*

Insgesamt sind das für mich also 5 Punkte, die wegen der erwähnten Schwäche des nicht zurückverfolgten Anrufs nur knappe 5 Punkte sind. Ansonsten eine wirklich tolle Episode. :such:
Döp döp döp de de döp döp döp
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Devlin » Sa, 07.01.2012 15:18


Diese Episode gibt viel her und gehört seit dem ersten sehen zu einem Highlight für mich.
Die spezielle Mordmethode macht da sicher viel aus.
Zudem gibt es es ein exzellentes Columbo/Mörder Spiel. :smoke:
5 Punkte
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon crocodile » Di, 14.02.2012 13:30


Eine absolut spannende Geschichte, die mir eigentlich immer besser gefällt!

Sie beginnt mit dem sehr raffinierten Mord mittels zweier Dobermänner. Eine durchaus kreative Methode, die sofort auf einen Unfall schließen lässt. Im weiteren Verlauf stößt Columbo allerdings auf einige Fragezeichen, angefangen mit dem Telefonanruf und der Frage, warum der Mann am Ende der Leitung sich nicht mit der Polizei in Verbindung setzte, muss er doch das Unglück mitbekommen haben. Hier beginnt die wirklich spannende Ermittlungsarbeit des Inspektors.

Auch interessant wie Dr. Mason mehr und mehr in die Fänge Columbo's gerät. Zunächst triumphierend ob des gelungenen Plans, bröckelt die Fassade des Mörders mehr und mehr. Im Endeffekt hinterläßt Mason zu viele Spuren, die darauf hinweisen das er die Hunde abrichtete um den Mann zu töten, der ein Verhältnis mit seiner verstorbenen Frau hatte. Zum Überfluß verplappert er sich der Mörder noch und gibt dem Insepktor die entscheidende Vorlage. Das Finale am Billiardtisch ist natürlich klasse und überzeugend dargestellt. Dazu die "umgepolten" Hunde, die auf andere Art und Weise über Columbo herfallen.

Bei den Charakteren hab ich auch nicht viel zu meckern. Das Zusammenspiel Dr. Mason und Columbo ist nicht herausragend, aber insgesamt ok. Ansonsten alles recht stimmig, angefangen mit dem Motiv bis hin zur Überführung. Wobei man sich natürlich fragt, ob der Telefonanruf in Mason's Haus nicht hätte zurückverfolgt werden können? Vielleicht eine kleine logische Schwäche.

4 Punkte!
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Tiktaalik » Mi, 05.09.2012 22:22


In dieser Folge möchte ich drei überragende Dinge hervorheben:

1. Den Mörder Dr. Eric Mason: Er hat sogar psychopathische Züge. Er würde alles und jeden töten, der ihm im Weg ist: Seine Frau, seinen Freund Dr. Charles Hunter, seine beiden Dobermänner, seine Mitbewohnerin Mrs. Nichols und Columbo. Geschafft hat er dies zum Glück "nur" bei den ersten beiden. Außerdem hat er mMn eine unheimliche Aura, ist unfreundlich und fast emotionslos. Auch sein Beruf passt perfekt zu ihm.

2. Die Atmosphäre: Sie ist in dieser Episode sehr kalt. Diese wird durch die ruhige Musik toll verstärkt. Auch sucht man in dieser Folge so etwas wie Herzlichkeit oder fröhliche Begrüßungen vergeblich. Die Atmosphäre hätte nicht passender sein können.

3. Vor dem Mord sieht der Zuschauer das Opfer und auch die Hundetrainerin ist mehrfach zu sehen. Ansonsten fokussiert sich die gesamte Handlung lediglich auf drei Personen: Dr. Mason, Columbo und Mrs. Nichols. In dieser Kälte ist einfach kein Platz für ausschweifende Nebenstories oder viele Nebencharaktere. Auch das ist für mich ein überragender Punkt.

Die Mordmethode unterscheidet sich von den Morden in den anderen Folgen. Es ist sehr perfide, seine Hunde so abzurichten, dass sie einen Menschen töten. Auch dies passt perfekt zu Dr. Mason. Indizien gibt es in dieser Folge in Hülle und Fülle. Das wird sogar von Columbo kritisiert. Überragend ist, wie Columbo schlussfolgert, dass das Opfer angerufen wurde. Da sein Gesprächspartner seinen Tod miterlebt haben musste, aber nicht die Polizei gerufen hat, muss der Anrufer der Mörder sein. Schlecht ist natürlich, dass Columbo nicht ganz einfach überprüft hat, wer das Opfer angerufen hat, aber dann wäre die Folge kurz nach dem Auftauchen von Columbo bereits beendet. Der Endbeweis ist mal wieder großartig: Columbo lässt heimlich die Hunde umtrainieren und bringt den Mörder dazu, mit ihm das gleiche zu tun wie mit seinem Opfer. Dadurch ist Dr. Mason einwandfrei überführt.

Das CMS in dieser Folge ist sehr gut, besonders die Harmonie zwischen den beiden Schauspielern ist mir aufgefallen. Das Highlight des CMS ist für mich das Wortspiel.

Humor gibt es in der Anwesenheit von Dr. Mason natürlich nicht. Aber dennoch gibt es wieder ein paar lustige Szenen mit Hund, den Columbo gerne als Wachhund abrichten lassen würde, herrlich!

Nicol Williamson liefert eine überragende Leistung ab. Er spielt diesen fast emotionslosen Mörder mit psychopathischen Zügen vollkommen authentisch. Durch seine enorme Größe (v. a. im Verhältnis zu Columbo) wird dieser Mann noch unheimlicher. Toll ist auch, dass seine Größe genau dann erwähnt wird, als er gerade auf einer Stufe stand, die diesen Effekt natürlich noch mehr verstärkt. Das Opfer Charles Hunter spielt seine Rolle sehr gut, die Hundetrainerin und v. a. Mrs. Nicolson werden überragend gespielt.

Ich bin restlos begeistert und vergebe sehr gerne die vollen 5/5 Punkte.



Ich habe noch eine kleine Frage zu dieser Folge: Warum wohnt Mrs. Nicolson bei Dr. Mason?

Sie lernte Dr. Mason kennen, als sie das Seminar im Institut mitmachte. Seine Frau und Dr. Mason haben ein Gästezimmer. Dieses überließen sie dauernd Psychologiestudenten. Sie kann hier wohnen, wenn sie im Haupthaus hilft. Mehr hatte ich mir nicht notiert. Gibt es tatsächlich keine schlüssige Erklärung oder habe ich nur nicht aufgepasst?

Vielleicht hat man sie ja auch nur eingebaut, damit diese Folge nicht auf aus Columbo
und Dr. Mason besteht. Das wäre auch möglich oder was meint ihr?
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon martha » Sa, 08.09.2012 18:27


Ja, ich schätze mal, dass diese Studentin auch eingebaut wurde, um zu zeigen, dass Dr.Mason nicht nur Tiere, sondern auch Menschen manipulieren möchte.
Joanne hat ja genauso wie die Hunde auch so ein "Wort", mit dem er ihr Verhalten beeinflussen will.
Ich denke auch mal, er will sie für sich gefügig machen, da sie ja auch einen sehr labilen Charakter hat.

Es gibt ja ein paar Folgen, wo die Allmacht der Mörder durch mehr oder weniger willige Gefolgsleute verstärkt wird.
Ich denke da an den Maler Barsini, der ja auch ein Modell bei sich zu Hause wohnen hat, so nach dem Motto "der Künstler und seine Muse".
Diese Dame emanzipert sich ja dann aber und packt frech ihre Koffer.
Ein weiteres Beispiel wäre Joe Devlin, der ja in Kerry auch einen jugendlichen Verehrer hat.
Kerry ist ja fast wie ein ergebener Jünger , der für seinen "Meister" Devlin alles tun würde.

Ich denke mal, dass mit diesen Figuren menschliche Abhängigkeitsverhältnisse aufgezeigt werden, die den Mördern noch eine zusätzliche Machtfülle verleihen sollen.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon bluemink » Mo, 17.09.2012 00:56


Diese Folge war bis vor Kurzem noch neu für mich und gefällt mir von allen, die ich bisher gesehen habe (so um die 30) am besten, nicht zuletzt wegen der genialen Mordmethode und der Überführung - beides hat mich irgendwie an den ebenfalls sehr empfehlenswerten Samuel Fuller-Streifen "Der weiße Hund von Beverly Hills" ("Black Dog") von 1982 erinnert, auch von der Atmosphäre her.

Wie andere hier vielfach bemängelt haben, ist das mit dem nicht zurückverfolgten Anruf natürlich ein Manko; man hätte dies aber, wie auch schon andernorts erwähnt, z.B. damit erklären können, dass bei Anrufen, die von der Krankenstation gemacht werden, die Nummern unterdrückt werden. Ansonsten schien mir lächerlich, dass die Studentin ständig ihren Teddy vorführte, aber vielleicht muss man da zugestehen, dass American Psychos halt ein bisserl anders ticken. :wink:

Den Kontrollfreak Mason finde ich übrigens als Gegenspieler Columbos äußerst gelungen. Die Kritik, er sei nicht "sympathisch" genug oder "zu blass" weil Columbo nicht ebenbürtig, kann ich nicht nachvollziehen. Auf mich wirkt Mason fast wie eine Art Vampir (vor allem, als er der Studentin die Hände um den Hals legt), bei dem es weniger auf Wortgefechte als auf Mimik und Gesten ankommt. Gerade die eher unscheinbaren und profillosen Mörder (etwa auch Halperin in "Meine Tote, deine Tote") sagen mir häufig mehr zu als die Täter mit eher offensichtlichen und/oder (oftmals übertrieben) ausgeprägten Charaktereigenschaften.

Von mir 5 Punkte mit Stern.
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon MrGrady » Mi, 16.01.2013 21:13


Es ist doch erstaunlich, welche emotionale Wirkung Signalwörter haben können - auf Tiere, aber auch auf den Menschen. Als ich die Folge "Mord per Telefon" in meinen DVD-Player einlegte, war ich mir zunächst nicht sicher, ob ich sie schon kannte. Doch als am Ende der düsteren Eingangssequenz der Begriff "Rosebud" fiel, waren die Erinnerung und die Aufregung plötzlich wieder da. Diese Episode hatte ich vor 20 Jahren schon einmal gesehen und zwischenzeitlich komplett verdrängt.

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich mal mit dem Begriff "Tower Bridge". Auf einer Klassenfahrt habe ich mich bei einem nächtlichen Ausflug zu der Londoner Brücke in eine Klassenkameradin verliebt. Ich habe mich aber nicht getraut, es ihr zu sagen. Jahre später erzählte jemand von der "Tower Bridge" und plötzlich war dieses melancholische Gefühl einer unerwiderten Liebe wieder da. Aber ich schweife ab...

Die Folge "Mord per Telefon" ist eine der spannensten Episoden der gesamten Reihe. Der hier in einigen Beiträgen kritisierte Darsteller des Mörders ist für mich ein Psychopath erster Güte: Gleich nach der unheimlichen Eröffnungsszene mit dem Angriff der Hunde auf die Puppe hält er einen eher absurd anmutenden Vortrag als Psychologie-Dozent mit einer derartigen Inbrunst, dass es mich schaudern ließ. Die eben noch beißwütigen Hunde liegen plötzlich zahm neben ihm am Boden. Mir war sofort klar: Dieser Mann ist hochgradig gefährlich und zu allem fähig. Von diesem Irren können sich der Depp aus Bluthochzeit, aber auch Vivian Dimitri eine Scheibe abschneiden.

Darüber hinaus bietet "Mord per Telefon" fast alles, was einen Spitzen-Columbo ausmacht. Lustige Szenen mit "Hund" als Möchtegern-Ganoven-Schreck, hervorragende Dialoge zwischen Columbo und dem Mörder beim Begriffe-Spiel am Kamin sowie nachvollziehbare Indizien (jemand hat das Opfer angerufen, die Hunde reagieren aufs Telefonklingeln, etc.)

Ein bisschen schade finde ich, dass die Episode einige Schwächen bei der Logik hat. Warum der Anruf nicht zurückverfolgt wurde, hätte den Autoren zumindest ein paar Sätze wert sein können - die Folge dauerte ja nicht einmal 70 Minuten. Etwas merkwürdig war auch, dass Columbo mehrmals alleine im Haus des Mörders herumschnüffelte und dort am Ende sogar einen Billardtisch für die Überführung vorbereitete. Nicht zuletzt ist die Stelle, an der Columbo das Tape abspielt und die Hunde auf "Rosebud" reagieren, vom zeitlichen Ablauf nicht schlüssig. Es muss viel länger gedauert haben, bis der Inspektor nach dem Begriffe-Spiel mit dem Mörder am Gartentor stand. Über das unnötige Zähnefletschen der Hunde in der Schlusssequenz haben andere ja schon geschrieben.

Trotz dieser Mängel gebe ich "Mord per Telefon" allerdings immer noch knappe 5 Punkte. Die Spannung der Folge ist wirklich nahezu unerreicht. Für mich bleibt das Wort "Rosebud" immer mit Columbo und nicht etwa mit "Citizen Kane" verbunden. Und die "Tower Bridge"... hach.. das ist ein anderes Thema... seufz...
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Tiktaalik » Mi, 16.01.2013 21:40


Anfangs war ich von deinen (kurzen) Bewertungen nicht angetan, aber sie werden immer besser. Die Bewertung zu "Mord perTelefon" gefällt mir bislang mit Abstand am besten. Auf die Szenen, die du ansprichst, werde ich im dritten Durchlauf mal genauer drauf achten. Das klingt auf jeden Fall interessant.
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon MrGrady » Mi, 16.01.2013 22:13


Danke! Meine kurzen Bewertungen gefallen mir selbst nicht mehr besonders. Zwar weiß ich in der Regel direkt nach dem Sehen einer Folge, ob sie mir gefallen hat oder nicht. Aber ich habe es nicht immer nachvollziehbar begründet. Naja, mal schauen - vielleicht knöpfe ich mir einige der bereits bewerteten Episoden noch mal ausführlicher vor :tv:
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Tommy Brown » So, 18.08.2013 15:29


4 von 5 Punkten.

Knapp vorbei an der Höchstwertung. Könnte man halbe Noten vergeben, gäbe ich 4,5 von 5 Punkten.

Man merkt sofort, hier fängt eine tolle Folge an - schon allein bei der Mordvorbereitung. Der Plot ist sehr originell!

Zuerst dachte ich, Columbo kann hier unmöglich an einen Mord denken und erst recht niemals irgendetwas beweisen. Doch dann kam es anders und das im Großen und Ganzen recht glaubhaft und nachvollziehbar.

Abzüge gibt's für den Mörder. Der ist mir etwas zu farblos. Sowohl darstellerisch, als auch in der Zeichnung der Figur. Da hätten andere Schauspielerformate und an der Stelle etwas mehr Pfiff im Drehbuch die Folge noch aufwerten können. Außerdem ist sie zu kurz und kommt zu schnell an den Punkt, wo klar ist, dass es für Columbo sogar ein Leichtes sein wird, den Täter zu überführen. Das geht alles zu schnell und zu glatt, mit zu wenigen Stolpersteinen und Hindernissen. 90 Minuten Laufzeit, ein interessanterer Mörder und etwas verzwickter erzählt, dann wäre die Folge eine der allerbesten aller Zeiten geworden. Aber auch so, wie sie ist, gehört sie immerhin zu den besten!
LG, Tommy
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Doc Brown » Sa, 16.11.2013 12:54


Diese Woche schreibe ich mal meine Gedanken zu "Mord per Telefon" auf. Eigentlich wären ja die Schüler Luzifers an der Reihe, aber da ich die Folge schon oft gesehen habe, habe ich mich diesmal für die Super RTL-Folge entschieden. Zudem fehlt hier noch immer eine Bewertung von martha. Vielleicht lässt er sich ja zu einem sonntäglichen Super RTL-Abend mit anschließender Bewertung überreden. :wink:


Zu meinen ganz knappen 5 Punkten von damals stehe ich auch noch heute.

Dr. Mason stellt eine interessante Mörderfigur dar. Er besitzt eine Aura und überzeugt als Dr. der Psychologie. Wie einige hier schon festgestellt haben, ist er sehr besitzergreifend und egoistisch. Er möchte alles beherrschen. Was er nicht beherrschen kann, räumt er aus dem Weg und schreckt dabei auch vor Mord nicht zurück. Damit gehört er für mich klar zu den psychopathischsten Mördern der Reihe.

Das CMS ist gelungen. Dr. Mason mag zwar auf der ersten Blick kühl und unnahbar wirken, wenn man die Episode allerdings wiederholt sieht und etwas zwischen den Zeilen liest, kann man meiner Meinung nach eine feine Charakterzeichnung erkennen.
Die Atmosphäre ist dicht und spannend. Die Dialoge sind gut, stellenweise sogar brillant, wie z.B. das Wortspiel.

Die Mordmethode ist kreativ anders, aber leider nicht zu Ende gedacht. Hier kommen wir dann auch zum Problem der Folge: Dr. Mason begeht zu viele Fehler.
Es ist das zweischneidige Schwert bei Columbo. Liefert der Mörder viele Fehler, dann ist die Folge meist kurzweilig und unterhaltsam, weil Columbo Futter für seine Ermittlungen hat. Der Mörder wirkt aber u.U. unglaubwürdig durch seine naiven Fehler. Macht er keine Fehler, dann kann die Folge zäh werden oder die Überführung wird an den Haaren herbei gezogen - s. "Schleichendes Gift".

Zurück zu den Fehlern von Dr. Mason. Columbo stellt vollkommen zurecht fest, dass Dr. Mason für seine Intelligenz viel zu viele Fehler begeht und dem Inspektor quasi der roten Teppich zur Überführung ausrollt: Er überdenkt den heruntergefallenen Hörer nicht, hinterlässt Haken samt Stroh in seiner Wohnung, das EKG verrät ihn, er lässt sich beim Stehlen der Bilder in Dr. Hunters Wohnung erwischen und führt Columbo zu guter Letzt mit dem Baby-Spot auch noch zu dem Ort, wo er die Hunde abrichtete, in dem der Columbo genau erklärt, wo er den Baby-Spot her hat. :mauer:
Das ist alles schon sehr dilettantisch und unüberlegt. Fühlt sich Dr. Mason zu überlegen und erhaben? Anders kann ich mir dieses unüberlegte Vorgehen nicht erklären.

Trotzdem zählt die Folge für mich zu den besten der Reihe. Eine interessante Mordmethode, ein trotz der Fehler überzeugender und faszinierender Mörder, nette kleine Anspielungen auf berühmte Filme sowie ein kurzweiliges und funktionierendes CMS führen in meinen Augen zu knappen 5 Punkten.
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Devlin » Sa, 16.11.2013 13:25


Toller Bericht, Doc Brown :)
Ich finde die Atmosphäre und die Dichtheit der Episode sehr gut.
Der Aufbau und die Mordmethode sind absolut originell und brilliant.
Ja, Dr. Mason wirkt sehr kühl und unnahbar, doch gerade in der Interaktion mit Columbo kommt man ihm näher. Daher habe ich auch das CMS sehr hoch bewertet. Es findet auf einem hohen Niveau statt, und die Wortspiele sind ein Ausdruck davon.
Die Schwächen sind wie angesprochen, die Fehler die Mason begeht. Ich könnte mir vorstellen das er diese schlichtweg übersah, da er sich als erfolgreicher Manipulator nicht vorstellen konnte, das diese ihm was anhaben könnten.

Wie auch immer. Sehr dichte Atmosphäre, tolle Story und ein sehr gutes CMS wie ich finde.
Dazu dezent eingebauter Humor. Eine düstere Atmosphäre und eine psychologische Auseinandersetzung auf höchstem Niveau. Ein interessanter Mörder, der kalt und irgendwie nicht charismatisch wirkt, aber mit dem Ablauf der Folge immer reichhaltiger wird.
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon martha » Di, 19.11.2013 18:15


Ich hatte jahrelang Probleme damit, mir mal diesen Klassiker "Citizen Kane" im Fernsehen komplett anzusehen. Bin meist nach 'ner halben Stunde eingeschlafen, weil der fast immer zu extrem später Stunde lief. Deshalb hab ich mir den Streifen vor einiger Zeit mal auf DVD geholt, um ihn endlich mal ohne Schlafphasen genießen zu können.
So konnte ich dann auch mal prüfen, ob es Parallelen zu "Mord per Telefon" gibt, da der Film mit Orson Welles ja fraglos das Grundgerüst der Columbo-Folge bildet.
Und für meine Begriffe wird man da schon fündig.
Charles Foster Kane, der Held aus "Citizen Kane" war Medienmogul und mit dieser Profession ein ähnlicher Manipulator wie Dr.Mason. Fosters erste Gattin starb bei einem Autounfall(guck an!), und die zweite ist ihm weggelaufen.
Gut, Joanne ist zwar nicht Masons Folgebraut, aber sie ist ja vor dem Würgeversuch schon im Begriff, die Zelte im Hause von Dr.Mason abzubrechen, weil sie von der nicht erwiderten Liebe des Professors offenbar die Nase voll hatte.
Da scheinen mir zumindest grobe Wiedererkennungsmerkmale zwischen den Filmen vorzuliegen.
Nicht astrein, aber man muss jetzt auch nicht den Holzhammer rausholen, um die Findung zu befriedigen. :)
Also ein Zeitungszar und ein Psychologe stehen hier im Blickpunkt.
Nur wie setzt man jetzt einen Manipulator, wie ihn Dr.Mason verkörpert, in einem Kriminalfall perfekt in Szene?
Ich denke, das gelingt zu Beginn ganz hervorragend. Die Szene im Hörsaal zeigt eindringlich seine Fähigkeit, Massen im Griff zu haben.
Und dann schleppt er zu den Vorlesungen auch noch seine Hunde an. Quasi wie Zerberus in der griechischen Mythologie als Bewacher der Unterwelt sitzen sie da. Hier werden die Fronten zwischen Macher und Masse aber ganz klar gezogen. Und Dr.Mason ist hier auch sprachlich voll in seinem Element. Das ist echt wunderbar dargestellt.
Und auch beim ersten Zusammentreffen mit Columbo bedient man sich gelungener Optik. Dr.Mason spricht auf den Treppenstufen vor seinem Haus von oben herab mit dem Inspector. Auch später im Höraal thront Mason weit über Columbo und beim anschließenden Gespräch im Institut sitzt Columbo an einem extrem langen Tisch weit entfernt vom Mörder.
In keiner anderen Folge wird Distanz und scheinbare Überlegenheit so anschaulich dargestellt.
Ganz hervorragend!!!
Umso bedauerlicher fand ich es dann aber schon, dass Dr.Mason diese starken Szenen über die Dauer der Folge nicht halten kann.
Tut mir leid, aber das ist mir im Columbo-Mörder-Spiel einfach zu wenig.
Doc, ich hab da auch nix zwingendes zwischen den Zeilen rauslesen können.
Columbo agiert und Dr.Mason reagiert nur noch auf sehr schmaler Kommunikationsbasis.
Bei Fußballspielen gibt es ja immer diese Statistik über Spielanteile der Mannschaften.
Da hat eine Elf dann etwa 60% Ballbesitz und die andere 40.
Zwischen Columbo und Dr.Mason scheint mir dieses Verhältnis bei gefühlten 90:10 für den Inspector zu liegen.
Während der Indiziensuche kommt leider nicht mehr viel vom großen Verteiler der Worte.
Selbst das Gespräch am Kamin mit Wein und Gelassenheit bringt da nicht die große Wende.
Mason fragt, welches Wort der Inspector hätte und der antwortet naturgemäß mit "Mord", was vom Psychologen dann auch für einleuchtend erachtet wird.
Ich persönlich hätte von Dr.Mason zumindest im Ansatz erwartet, dass er auch versucht, den Inspector zu manipulieren.
Und das Wortspiel ist ja letztlich nur für den Inspector zielführend, weil er auf der Suche nach Angriffskommandos ist.
Warum Dr.Mason aber mit dem Wortspiel beginnt wird für mich nicht logisch genug aufgeschlüsselt.
Da fehlt mir der Hintergedanke.
Oder hab ich ihn nicht erkannt? ?-/
Auf alle Fälle ist mir das dann doch 'ne Spur zu lethargisch und mundfaul, wie Dr.Mason den zweiten Teil der Handlung bestreitet.
Da werden die Möglichkeiten für meinen Geschmack echt nicht ausgeschöpft.

Der dramaturgische Aufbau der Folge ist dafür umso gelungener.
Die Zeit bis zum Mord gehört für mich zu den ansehnlichsten Eröffnungen aller Columbo-Folgen.
Die Hunde attackieren gleich zu Beginn die Puppe, und der Zuschauer bekommt somit quasi eine Art Preview zu sehen, einen Blick auf das, was anschließend mit Dr.Hunter passieren wird.
Sehr schöne Idee!
Auch Columbo ist in Hochform, zieht immer genau die richtigen Schlüsse, ohne dabei zu allwissend zu wirken.
Die Musikuntermalung ist sehr treffend und einfühlsam. Diese Düsternis der Folge wird wunderbar eingefangen.
Am besten gefiel mir dieses musikalische Intermezzo nach dem Wildwerden der Hunde im Käfig und vor der Überführung von Dr.Mason.
Ohne Worte wird hier klar, dass Columbo zusammen mit der Hundetrainerin die finale Lösung des Problems angeht. Toll gemacht!!!
Bei "Citizen Kane" wird das Geheimnis um Rosebud erst in der allerletzten Szene gelüftet.
In der Columbo-Folge verliert dieses Wort in der letzten Szene seine mörderische Wirkung.
Hier wird ein Mörder mal wieder grandios mit den eigenen Waffen geschlagen.
Und das ist für den Inspector ja letztlich die ihm eigene Art von Lebensbewältigung.
Er praktiziert hier erfolgreich das, was Dr.Mason in seinen Vorlesungen propagierte: Für sich selbst das richtige Wort zu finden!
Aufgabe grandios erledigt!!
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon Doc Brown » Di, 19.11.2013 20:36


Tolle Bewertung martha, hat Spaß gemacht zu lesen. :D
martha hat geschrieben:Und auch beim ersten Zusammentreffen mit Columbo bedient man sich gelungener Optik. Dr.Mason spricht auf den Treppenstufen vor seinem Haus von oben herab mit dem Inspector.


Der Dialog in dieser Szene ist auch nicht verachtenswert:
C: "Sie sind sehr groß, Dr. Mason"
M: "Als Psychologe oder für jemanden, dessen Freund gerade von den eigenen Hunden zerfleischt wurde?"

martha hat geschrieben:Umso bedauerlicher fand ich es dann aber schon, dass Dr.Mason diese starken Szenen über die Dauer der Folge nicht halten kann.
Tut mir leid, aber das ist mir im Columbo-Mörder-Spiel einfach zu wenig.
Doc, ich hab da auch nix zwingendes zwischen den Zeilen rauslesen können.
Columbo agiert und Dr.Mason reagiert nur noch auf sehr schmaler Kommunikationsbasis.
Bei Fußballspielen gibt es ja immer diese Statistik über Spielanteile der Mannschaften.
Da hat eine Elf dann etwa 60% Ballbesitz und die andere 40.
Zwischen Columbo und Dr.Mason scheint mir dieses Verhältnis bei gefühlten 90:10 für den Inspector zu liegen.


Naja, was soll er denn auch groß agieren? Gibt es so viele Mörder, die nach dem Mord noch agieren, so dass die "Spielanteile" ausgeglichen sind? Der Mörder hat mit dem Mord seinen Teil doch erst mal erledigt, danach ist Columbo am Zug.

Zudem sehe ich Dr. Mason hier nicht so passiv wie du. Er ist ja immerhin damit beschäftigt, Joanne zu manipulieren. Als das nicht funktioniert, steht er kurz vor dem nächsten Mord. Passivität ist das für mich nicht.

Die "schmale Kommunikationsbasis" bei Columbos Indiziensuche ist für mich mehr ein Zeichen der von Dr. Mason gefühlten Überlegenheit und Überheblichkeit, denn von Passivität. Zunehmende Unruhe oder Aktionismus würden nicht seinem Naturell entsprechen. Er sieht aber mit der Zeit ein, dass er Columbo nicht so einfach manipulieren kann, was er selbst in der Schlussszene auch sagt.
Für mich ist das eine stimmige Charakterzeichnung.
martha hat geschrieben:Warum Dr.Mason aber mit dem Wortspiel beginnt wird für mich nicht logisch genug aufgeschlüsselt.
Da fehlt mir der Hintergedanke.
Oder hab ich ihn nicht erkannt? ?-/

Sinn des Wortspiels ist wohl, Columbos Charakter zu analysieren, denn das verabreden die beiden ja. Je nach den Antworten von Columbo, gibt das Dr. Mason Rückschlüsse auf seinen Charakter. OK, das ist sicherlich nicht die allerhöchste Psychologie, aber für eine tiefgründige Sitzung fehlte einfach Sendezeit. :P
Passt in meinen Augen schon.
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Re: Bewertet: "Mord per Telefon"

Beitragvon martha » Do, 21.11.2013 18:43


Doc, danke auf alle Fälle für deinen Tritt in den A...., damit ich mich endlich mal zu dieser Folge äußere.
Ich will den Mörder jetzt hier auch nicht mit aller Gewalt schlecht reden.
Das wär nicht Sinn der Sache.
War nur so ein Gefühl, dass da bei der Charakterzeichnung von Dr.Mason im zweiten Teil doch etwas geschlampt wurde.
Hat aber jetzt auch nicht so den entscheidenden Einfluss darauf, die Folge hervorragend zu finden.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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martha
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