Bewertet: "Mord unter sechs Augen"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie bewertet ihr "Mord unter sechs Augen"?

1/5 schlecht
4
8%
2/5 passabel / "na ja"
13
26%
3/5 gut
27
54%
4/5 sehr gut
5
10%
5/5 überragend
1
2%
 
Abstimmungen insgesamt : 50

Beitragvon martha » Fr, 21.07.2006 21:04


Also an eine Ermordung der Augenzeugin hatte ich auch überhaupt nicht gedacht. Ich meinte vielmehr, eine gute Taktik von Hollister wäre gewesen, die Zeugin erst einmal ganz zu ignorieren.
Columbo hatte den Fall nach der flüchtigen Durchsuchung von Hollister's Wohnung doch fast schon zu den Akten gelegt und zweifelte ja auch schon an den Wahrnehmungsfähigkeiten der Augenzeugin.
Hollister ging aber sofort in die Offensive und suchte den Kontakt zu ihr. War doch gar nicht zwingend notwendig. Aber dadurch wurde Columbo naturgemäß stutzig.

Übrigens war der Mord von Hollister ja schon an "Schlampigkeit" nicht mehr zu übertreffen: Mord am offenen Fenster und die Leiche dann so versenkt, dass sie kurze Zeit später wieder auftaucht.
Dilettantischer hätte ein zweiter Mord auch nicht sein können. :wink:
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
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Beitragvon xxxl-Columbo-Fan » So, 18.02.2007 17:52


Die Folge beginnt wie viele 70 Minüter, aprubt mit dem Mord, allerdings nicht so extrem wie z.B in "Mord in Pastell".

Die schauspielerischen Leistungen in der Folge übertreffen viele andere: Peter Falk spielt gewohnt gut, das Zusammenspiel mit Eddie Albert macht ihm sichtlich Spaß. Dieser ist die vielleicht größte Bereicherung für die ganze Folge. Er spielt sehr sympatisch, wirkt kein einziges mal unsicher, ist einfach gut. Größere Probleme hatte ich da schon mit Pleshette, Suzanne, sie spielte an einigen Stellen zwar stark, wirkte aber an einigen Stellen, z.B im Restaurant mit Hollister etwas unsicher, auch wirkte ihre Figur manchmal unglaubwürdig, das liegt aber eher am Drehbuch. Auch ist in dieser Folge interessant, das es nicht nur die Beziehung Columbo Mörder gibt sondern auch Columbo-Mörder-Augenzeugin, also enthält die Folge drei Hauptpersonen, daran hat das Columbo-Mörder-Spiel aber sehr zu leiden. Über die Stimme von Hollister habe ich auch eine Weile gegrübelt. War das nicht die Stimme von Obelix???

Zu Beginn habe ich mich gleich gewundert: Der Mord war doch von Hollister nicht geplant, aber doch hatte er eine Waffe zur Hand, in dem auch der Schlagbolzen noch drinnen war. Oder war der Mord doch geplant ? Auch war gleich zu Beginn verwunderlich, das man aus dieser Entfernung, in der Helen den Mord sah erkennen konnte , das ein Mann eine Militäruniform und der andere einen Bademantel anhatte. das ist für die Story der Folge natürlich wichtig, aber doch ein leichter Logikfehler. Natürlich, aber das glaube brauche ich nicht zu erwähnen, das dieser Mord einer der stümperhaftesten der Columbo-Geschichte ist. Auch wird zu Beginn etwas von zu hohen Preisen für Ware an das Militär geredet, das war wohl auch das Motiv, aber darauf wird die ganze Folge nicht mehr eingegangen.

Dann musste ich schmunzeln über die Tatsache, das der Polizist sich nicht geeignet fühlte, zu Hollister zu gehen, aber er wäre doch wohl geeigneter gewesen, als Columbo. Daran merkt man, das Hollister ein sehr angesehener Bürger ist, ein anderer Polizist hätte viel zu viel Respekt vor ihm gehabt, ein anderer hätte sich nicht zu ermitteln trauen. Columbo hingegen lässt einfach sein Bott durchsuchen, ohne Durchsuchungsbefehl. Leider fehlt die Tatortbesichtigung in dieser Folge, das war doch immer sehr unterhaltsam. Die Erklärungen die Hollister Columbo abliefert, darüber, was die Augenzeugin gesehen hat, sind ja mehr als lächerlich, (Stolpern, anziehen der Uniform etc.) das hat Columbo doch nicht wirklich geglaubt. Das erste Aufeinandertreffen von Columbo und Hollister war teils unterhaltsam, aber auch in die Länge gezogen wie ein Kaugummi, selbiges ist bei dem ersten Treffen von Columbo-Augenzeugin der Fall. Man merkt des öfteren, das man Probleme hatte, diese dünne Geschichte auf 70 Minuten zu strecken. Auch wird der Zuschauer wird auch eine weile (fast die ganze Folge) im Dunkeln gelassen, was das Verschwinden der Leiche angeht.

Dann geht die Folge weiter, und Columbo ist kurz davor den Fall zu den Akten zu legen. das hat er Hollister auch ziemlich deutlich gesagt, aber wieso verschafft der sich dann die Adresse der Augenzeugin?? Dadurch macht er sich doch verdächtig, ich versteh das nicht, hätte er einfach gar nix gemacht, hätte Columbo den Fall beendet, aber die Tatsache, das Columbo erfährt, das Hollister bei Helen gewesen ist, lässt ihn doch erst weiter ermitteln. Daran merkt man auch, das die Drehbuchautoren die Folge wieder weiterbringen mussten, sie wirkt auf ihre ganze Laufzeit in die Länge gezogen, das liegt natürlich an dem sehr einfachen Fall, also an der dünnen Story.

Die Folge leidet sehr darunter, das es kein einziges Indiz gibt, keine Spurensuche, wenige bis gar keine Ermittlungen, Columbo erzählt Hollister dauernd neue Fakten, aber der zuschauer fragt sich, woher er die Informationen alle hat. die Dialoge mit Hollister sind gut durchdacht, und machen Spaß.

Auch stellt sich die Frage, was will die junge Helen von diesem "alten Knacker"? Das ist höchst unglaubwürdig, genauso, wie leicht Helen sich umstimmen lässt. Sie ist sich hundertprozentig sicher, das Hollister einen Menschen getötet hat, dann geht er mit ihr essen, schmiert ihr Honig ums Maul, erzählt ihr irgendetwas von Reflektionen im Wasser, geht mit ihr zum Tanzen, und schon ist sie sich sicher, das sie sich getäuscht hat. Natürlich verunsichert Hollister sie auch indem er sie bloß stellt, das sie ihn nicht wiedererkennt, als er vor ihrer Haustür steht. Und den Ausschlag für die Änderung ihrer Meinung hat dann wohl gegeben, als Hollister sie fragt, was sie in dem Haus ihres Fensters sieht. Das ist ganz gut dargestellt.

Ein kleiner Logikfehler ist dann noch auffällig, warum macht Hollister sich die Mühe, und hängt die Leiche an diese Tür. Warum wirft er sie nicht einfach in den Raum hinter dieser Tür? Sehr schlampig war, das Hollister das Auto des Ermordeten einfach vor seinem haus hat stehen lassen. Hätten es nicht zufällig ein paar Jugendliche geklaut, hätte Columbo es gefunden, und hätte den Beweis gehabt, das das Opfer bei Hollister gewesen sein muss. Denn sogar Columbo hat das Auto noch gesehen, also muss es bis Abends dagestanden haben. Sehr schlampig!

Auch die Leiche hat er nicht gut genug versteckt. Er hat sie zwar mit Gewichten bestückt, aber die haben nach Columbos Aussagen ja die Haie durchgebissen. Das hätte er als erfahrender Angler wissen müssen, er hätte sie z.B in einem Wald verstecken können. Auch hätte er die Patrone aus der Leiche entfernen müssen.

Die Aufklärungszene fand ich sehr schwach. Es war in der Aufklärungszene dauernd ein Hakenkreuz zu sehen, das muss doch nicht sein! Zu Aufklärung selber: Columbo kommt durch Glück auf die richtige Spur, leider nicht durch Indizien, das ist das erste Manko. Und dann dieser an den Haaren herbeigezogene Beweis. Warum sollte Hollister sie ausgerechnet auf seiner Ausstellung verstecken. Jeder normale Mensch hätte sie in eine Tüte gepackt und irgendwo verbuddelt.

FAZIT: Die folge wirkt zu konstruiert, Logiklöcher sind vorhanden, um die Folge in die Länge zu ziehen, auch ist der Fall nicht der beste. Aber natürlich ist Eddie Albert als Mörder ein großer Bonus, die Dialoge mit Columbo sind ganz gut. Deswegen gibts auch 2 Punkte, keine gute Folge, aber zu ganz schlecht fehlt noch einiges.

2 Punkte

Die Folge läuft übrigens heute um 20.15 auf SRTL. vielleicht folgen in den nächsten Tagen noch einige Bewertungen. :wink:
Zuletzt geändert von xxxl-Columbo-Fan am So, 26.08.2007 17:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon martha » Mo, 19.02.2007 03:01


xxxl columbo fan hat geschrieben:
Auch stellt sich die Frage, was will die junge Helen von diesem "alten Knacker"?


Huch, also diese uncharmante Frage hab' ich mir nun überhaupt nicht gestellt. :o
Ganz im Gegenteil schien mir das sogar extrem glaubwürdig.
Der "alte Haudegen" Hollister ist doch ein "Charmebolzen" par excellence, ein "Frauenflüsterer" :wink: , der noch so manchem jugendlichen Liebhaber den Rang ablaufen würde.
Wäre Eddie Albert auf der Titanic gewesen, wär' sie bestimmt nicht gesunken, weil er mit seinem Charme neben Frauenherzen auch den Eisberg zum Schmelzen gebracht hätte.

Das ist doch genau das, was die vom Liebesleben enttäuschte Helen braucht. Hollister hätte sie schon mit weniger Aufwand rumkriegen können. Er hat doch genau das, was so eine labile Frau wie Helen braucht:
Eine "starke Schulter", an der sie sich anlehnen kann.
Wenn er sie beim Tanzen führt, ist das gleichbedeutend mit der Aussage:"Komm, ich führe dich durch's Leben."
Die gute Frau hatte doch schon angefangen zu töpfern. Verzweifelter kann man ja kaum noch sein. :wink:

Natürlich hat Hollister sicher keinen Zutritt mehr zu 'ner "U30-Party", aber als Enkel von Jopie Heesters würd' ich ihn noch durchgehen lassen.

Junge verzweifelte Frau verliebt sich in reifen, gutsituierten Mann.
Wo liegt da das Problem :?: Ich seh's auf jeden Fall nicht. 8)


Ein kleiner Logigfehler ist dann noch auffällig, warum macht Hollister sich die Mühe, und hängt die Leiche an diese Tür. Warum wirft er sie nicht einfach in den Raum hinter dieser Tür?


Wenn ich das richtig gesehen habe, ist das ja keine Tür, sondern ein "Geheimschrank", der sich auf Knopfdruck wenden lässt.
Hat mich ein wenig an die Mini-Bar von Dr.Flemming in "Mord nach Rezept" erinnert, wo dieser sich dann immer heimlich einen "zwitschern" konnte. :wink:
Und Hollister ist nun mal ein ordentlicher und korrekter Mann, also hängt er die Leiche genauso gründlich auf wie seine Uniformen.
Für mich ist das logisch einwandfrei.

Und dann dieser an den Haaren herbeigezogene Beweis. Warum sollte Hollister sie ausgerechnet auf seiner Ausstellung verstecken. Jeder normale Mensch hätte sie in eine Tüte gepackt und irgendwo verbuddelt.

Aber das wird doch erwähnt, dass diese Waffe ein ganz besonderes Erinnerungsstück aus seiner Militärzeit ist. Die würde er doch niemals einfach "verbuddeln".
Zudem ist das ja der Clou der Aufklärung, dass Hollister's Selbstüberschätzung und latente Arroganz ihm letztlich zum Verhängnis wird: Er ist tatsächlich so dreist und präsentiert die Waffe in aller Öffentlichkeit.
Mir hat diese Auflösung eigentlich immer recht gut gefallen.


In allen weiteren Punkten, die du beschreibst, stimme ich dir zu.
Vor allem das fast schon auffällige "in die Länge ziehen" der Handlung bremst das Tempo doch ungemein. Columbo's erste Tatortbesichtigung bei Hollister gibt ja fast schon einen üblen Vorgeschmack auf die Monotonie der Folge "Der alte Mann und der Tod".


Noch eine allgemeine Anmerkung:
Ich finde es schade, dass man zu den Sonntagsfolgen auf SuperRTL in den letzten 2 Monaten so wenig neue Bewertungen zu lesen bekommt.
Natürlich laufen momentan die altbekannten Folgen der 1.DVD-Staffel, aber zumindest war es bei der Folge "Mord mit der linken Hand" eine Wohltat, dass man sie mal wieder durchsynchronisiert anschauen konnte.
Zu dieser Folge gibt es übrigens erst 3 Bewertungen, was mich doch ein wenig überrascht hat.
Ich les' wahnsinnig gerne, was andere so von den einzelnen Folgen halten.

Damit wollte ich nur mal einen persönlichen Wunsch äussern. :wink:

Grüße und Helau :wink:
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Beitragvon xxxl-Columbo-Fan » Mo, 19.02.2007 11:59


martha hat geschrieben:
xxxl columbo fan hat geschrieben:
Auch stellt sich die Frage, was will die junge Helen von diesem "alten Knacker"?


Huch, also diese uncharmante Frage hab' ich mir nun überhaupt nicht gestellt. :o
Ganz im Gegenteil schien mir das sogar extrem glaubwürdig.
Der "alte Haudegen" Hollister ist doch ein "Charmebolzen" par excellence, ein "Frauenflüsterer" :wink: , der noch so manchem jugendlichen Liebhaber den Rang ablaufen würde.
Wäre Eddie Albert auf der Titanic gewesen, wär' sie bestimmt nicht gesunken, weil er mit seinem Charme neben Frauenherzen auch den Eisberg zum Schmelzen gebracht hätte.

Das ist doch genau das, was die vom Liebesleben enttäuschte Helen braucht. Hollister hätte sie schon mit weniger Aufwand rumkriegen können. Er hat doch genau das, was so eine labile Frau wie Helen braucht:
Eine "starke Schulter", an der sie sich anlehnen kann.
Wenn er sie beim Tanzen führt, ist das gleichbedeutend mit der Aussage:"Komm, ich führe dich durch's Leben."
Die gute Frau hatte doch schon angefangen zu töpfern. Verzweifelter kann man ja kaum noch sein. :wink:

Natürlich hat Hollister sicher keinen Zutritt mehr zu 'ner "U30-Party", aber als Enkel von Jopie Heesters würd' ich ihn noch durchgehen lassen.

Junge verzweifelte Frau verliebt sich in reifen, gutsituierten Mann.
Wo liegt da das Problem :?: Ich seh's auf jeden Fall nicht. 8)


Ein kleiner Logigfehler ist dann noch auffällig, warum macht Hollister sich die Mühe, und hängt die Leiche an diese Tür. Warum wirft er sie nicht einfach in den Raum hinter dieser Tür?


Wenn ich das richtig gesehen habe, ist das ja keine Tür, sondern ein "Geheimschrank", der sich auf Knopfdruck wenden lässt.
Hat mich ein wenig an die Mini-Bar von Dr.Flemming in "Mord nach Rezept" erinnert, wo dieser sich dann immer heimlich einen "zwitschern" konnte. :wink:
Und Hollister ist nun mal ein ordentlicher und korrekter Mann, also hängt er die Leiche genauso gründlich auf wie seine Uniformen.
Für mich ist das logisch einwandfrei.

Und dann dieser an den Haaren herbeigezogene Beweis. Warum sollte Hollister sie ausgerechnet auf seiner Ausstellung verstecken. Jeder normale Mensch hätte sie in eine Tüte gepackt und irgendwo verbuddelt.

Aber das wird doch erwähnt, dass diese Waffe ein ganz besonderes Erinnerungsstück aus seiner Militärzeit ist. Die würde er doch niemals einfach "verbuddeln".
Zudem ist das ja der Clou der Aufklärung, dass Hollister's Selbstüberschätzung und latente Arroganz ihm letztlich zum Verhängnis wird: Er ist tatsächlich so dreist und präsentiert die Waffe in aller Öffentlichkeit.
Mir hat diese Auflösung eigentlich immer recht gut gefallen.


In allen weiteren Punkten, die du beschreibst, stimme ich dir zu.
Vor allem das fast schon auffällige "in die Länge ziehen" der Handlung bremst das Tempo doch ungemein. Columbo's erste Tatortbesichtigung bei Hollister gibt ja fast schon einen üblen Vorgeschmack auf die Monotonie der Folge "Der alte Mann und der Tod".


Noch eine allgemeine Anmerkung:
Ich finde es schade, dass man zu den Sonntagsfolgen auf SuperRTL in den letzten 2 Monaten so wenig neue Bewertungen zu lesen bekommt.
Natürlich laufen momentan die altbekannten Folgen der 1.DVD-Staffel, aber zumindest war es bei der Folge "Mord mit der linken Hand" eine Wohltat, dass man sie mal wieder durchsynchronisiert anschauen konnte.
Zu dieser Folge gibt es übrigens erst 3 Bewertungen, was mich doch ein wenig überrascht hat.
Ich les' wahnsinnig gerne, was andere so von den einzelnen Folgen halten.

Damit wollte ich nur mal einen persönlichen Wunsch äussern. :wink:

Grüße und Helau :wink:


Also mit deinem ersten Konter hast du mich überzeugt.

Doch der zweite: man stellt sich vor, man hat gerade einen Menschen umgebracht, will man die Leiche nicht so schnell wie möglich loswerden??? Dann macht man sich doch nicht die Mühe, und hängt sie an eine Tür, mit Klebeband undSeilen. Das sit für eine Person alleine ein ziemlicher Aufwand, weil doch Der Tote, ungefähr das gleiche Gewicht hatte wie Hollister, und man muss auch bedenken, das Hollister zwar noch fit, aber eben nicht mehr der jüngste ist. leiche aufhängen oder reinwerfen, das wird wohl jeder anders machen, ich auf jeden fall nicht, denn so ordentlich bin ich nicht.
:wink: ich hoffe aber auch nicht, das ich irgendwann mal das Problem haben sollte, ob ich die Leiche aufhängen soll oder nicht :wink:

Und dein letzter Konter hat mich auch überzeugt. Ich bin also nicht alleine, der die Folge "in die Länge" gezogen findet. Man kann in dieser Folge getrost mal fünf Minuetn nicht aufpassen, und man kommt mit der Handlung trotzdem mit.

Also, ich habe in den letzten Wochen keine Folge mehr auf SRTL geshen. Denn ich habe die Folgen ja auf DVD, (Mord mit der linken Hand durchsinchronisiert auf Video) Denn ich sehe mir lieber eine Folge auf DVD an, wenn ich Lust habe, ohne Werbung und mit besserer Bild-und Tonqualität (Die Bildqualität war ja auf SRTL gestern nicht besonders gut, wäre interessant, welches Master verwendet wurde) Außerdem kommt Sonntag auch sowieso immer mehr sehenswertes, gestern musste ich mich zwischen Scary Movie 3 und NCIS entscheiden. Columbo habe ich dafür schon am Nachmittag gesehen. Ich habe dann NCIS geschaut. :wink: Ich versuche aber trotzdem immer wieder ne` Folge zusehen, wenn es die Zeit zulässt.
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Beitragvon Columbo-Freak » Di, 20.02.2007 14:29


Hi martha, hi xxl!

In den letzten Wochen gab es wirklich wenig Bewertungen, allgemein war wenig los im Forum.

Hm, woran liegt's?
Ich habe nicht mehr bewertet, weil ich die Folgen, die letztens auf SRTL kamen, alle schon bewertet habe. Bei dir ist das (größtenteils?) auch der Fall. Schade drum, aber wir beide können ja auch nicht 10mal alten Kaffee aufkochen :wink: .
Fasching - oder wie man bei euch sagt Karneval :wink: - tat wahrscheinlich sein übriges dazu, obwohl ich ehrlich gesagt kein Faschingsfan bin und froh bin, dass der Spuk morgen vorbei ist. :wink:
Wenn jemand Fragen hat, oder wenn es bei einer Bewertung wie der von xxl etwas zu diskutieren gibt, dann ist das natürlich eine schöne Abwechslung. Darum sind jetzt vor allem die anderen Mitgleider an der Reihe, auch von Yves hab ich schon ewig keine Bewertung mehr gelesen, die waren immer sehr lesenswert. :wink:
Zu dieser Folge ist jetzt auch schon wieder alles gesagt worden, deinem Beitrag gibt es mal wieder nichts hinzuzufügen. Sogar Columbo hast du mit "zwitschern" zitiert, einfach klasse! :wink:

Grüße
Columbo-Freak, der sich schon auf Real-Bayern freut :wink:
"Und wenn sie noch bis Weihnachten an dieser verfaulten Zigarre lutschen und saugen, sie werden nie das Gegenteil beweisen!" - Janus zu Columbo in Folge 26 "Geld, Macht und Muskeln"
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Beitragvon Red Shadow » Mi, 28.03.2007 13:07


Mein Lanzenbruch :wink::


Wasser hat laut Serienerfahrung auf Columbo eine besondere Wirkung. Das liegt dabei nicht unbedingt an der Seekrankheit des Inspektors, vielmehr weichen die wässrigen Storys oftmals vom allgemeinen Schema ab. So auch in „Mord unter sechs Augen“, mit dem viele Fans ein Problem haben.

Eigentlich ist die Geschichte rund um General Hollister (Eddie Albert) nicht uninteressant. Er tötet Colonel Roger Dutton (Paul Kerr), weil durch ihn die illegalen Waffengeschäfte beider aufzufliegen drohen. Danach betritt die Folge schon ungewohntes Terrain. Es gibt eine Augenzeugin, die den Mord von einem Boot aus beobachtet haben möchte. Helen Stewart (Suzanne Pleshette) ruft die Polizei, die aufgrund der Brisanz rund um die Anschuldigungen gleich Columbo zum vermeintlichen Tatort schickt.

Das einzig schlagkräftige Indiz ist insofern eine Zeugin und das ist für den raffinierten Inspektor, der immer einen Schritt voraus denkt, augenscheinlich ziemlich wenig. Es gibt zunächst auch keine Leiche, die auf einen Mord hinweist und die Geschichte von Helen Stewart bestätigt. Trotzdem überzeugt „Mord unter sechs Augen“ auf untypische Art und Weise. Das Columbo-Mörder-Spiel entpuppt sich als ein großes Duell, das von Respekt und Humor getragen wird. Eddie Albert bewahrt immer die gewisse Ruhe und den Stil, der ihn zu einer charismatischen Person macht. Peter Falk gibt Columbo wieder einmal ein überzeugendes Profil – genauso tollpatschig wie scharfsinnig ermittelt er nach seiner Art, welche die ein oder andere vergessene Frage mit sich bringt. Zusammen gesehen sind beide angenehme Zeitgenossen, denen man gerne zuhört bzw. zusieht. Gerade bei einem Mörder ist der Umstand ja durchaus brisant. Diese Zwiespältigkeit ist aber genau das, was den Columbo-Täter vom durchschnittlichen Kaltblüter mitunter unterscheidet.

Hollister ist Pragmatiker, der demnach handelt und eigentlich nicht unbedingt mit plumper, krimineller Energie aufwartet. So umgarnt der General die Augenzeugin vielmehr, als dass er Tötungsabsichten hätte. Es lässt sich darüber streiten, ob die Anmache den Mörder nicht erst recht verdächtig erscheinen lässt, vermutlich wäre das Nichtstun am besten gewesen, aber der Flirt spricht auch für die gefühlte Sicherheit, die dem Militärhelden am Ende zu Verhängnis wird. Jedenfalls ist die sanfte Variante eine erfrischende Abwechslung, zumal Eddie Albert als Charmeur durchaus zu überzeugen weiß. Suzanne Pleshettes Auftritt als wankelmütige Zeugin ist dagegen nahe an der Grenze zur übertriebenen Naivität. Dennoch, aus Sicht von Hollister zahlt sich die Vorgehensweise zunächst aus, er stopft die undichte Stelle und selbst als sich die Hinweise, durch die von ihm dilettantisch versenkte Leiche verdichten, zweifelt die Zeugin immer mehr an ihrer eigenen Beobachtung.

Columbo tappt jedenfalls lange in dunklen Gewässern und bringt seinen geistigen Motor durch Chili bei „Burt“ auf Hochtouren. Dann kommt die Idee, als der Fernsehbeitrag über den allseits gefeierten Kriegshelden Hollister läuft. Der Stolz und das übersteigerte Sicherheitsgefühl des Generals überführen ihn am Ende. Die vermeintliche Mordwaffe, die für den Täter eine besondere, historische Bedeutung hat, würde der Militärheld niemals beseitigen, er stellt sie sogar noch im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung aus. Mit dem Trick, dass die Pistole schon vor Jahren gestohlen wurde und das Ausstellungsstück nur eine Nachbildung sei, lässt sich der Inspektor nicht täuschen. Columbos psychologische Rechnung geht wieder einmal überzeugend auf – der Held und seine Waffen, die er eitel hütet und pflegt. Der Beweis ist erbracht, die Zeugin ist irrelevant.

Übrigens sieht man in „Mord unter sechs Augen“ zum ersten Mal Columbos Dienstausweis deutlich. Das ist insofern interessant, weil der Inspektor ja nur als Inspektor bekannt ist und laut offiziellen Angaben auch keinen Vornamen hat. Auf dem Ausweis erkennt man aber eindeutig den Namen Frank vor Columbo. Da wären wir wieder bei den Besonderheiten der Folge.

Außergewöhnlich ist dann doch nicht immer schlecht. „Mord unter sechs Augen“ weist nicht nur fragwürdige Logik auf, das atmosphärische Duell zwischen Falk und Albert lässt so manche Fragen im Keim ersticken, zumal die Auflösung überzeugt und die ungewöhnliche Struktur auch frischen Wind mit sich bringt. Starker Durchschnitt.

3,5 Punkte.
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Beitragvon CapsFoxx » Mo, 07.01.2008 23:04


martha hat geschrieben:
Und dann dieser an den Haaren herbeigezogene Beweis. Warum sollte Hollister sie ausgerechnet auf seiner Ausstellung verstecken. Jeder normale Mensch hätte sie in eine Tüte gepackt und irgendwo verbuddelt.

Aber das wird doch erwähnt, dass diese Waffe ein ganz besonderes Erinnerungsstück aus seiner Militärzeit ist. Die würde er doch niemals einfach "verbuddeln".
Zudem ist das ja der Clou der Aufklärung, dass Hollister's Selbstüberschätzung und latente Arroganz ihm letztlich zum Verhängnis wird: Er ist tatsächlich so dreist und präsentiert die Waffe in aller Öffentlichkeit.
Mir hat diese Auflösung eigentlich immer recht gut gefallen.



Hallo zusammen...

Ich muss sagen, ich stimme euch bei euren Aussagen weitestgehend zu. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich von Gen. Hollister umgarnen lässt auch das Hollister so dreist ist, die Mordwaffe auf der Ausstellung zu präsentieren finde ich wird gut und nachvollziehbar erklärt. Aber trotzdem finde ich die Auflösung sehr schwach. Hätte Columbo die Waffe nicht untersucht, wäre er, glaube ich, nicht der, für den wir ihn alle halten. Jeder gute Detektiv muss doch auf die Idee kommen, auch diese Waffe zu untersuchen, spätestens dann, wenn sie auf der Ausstellung präsentiert wird. So gesehen ist es von Hollister doch schon sehr naiv zu glauben, dass niemand auf die Idee kommt. Aber wie gesagt, er ist ja nun mal auch nicht umsonst General gewesen und hat demzufolge ein hohes Maß an Selbstvertrauen.
Trotzdem finde ich die Folge alles in allem recht gut gelungen, die Dialoge mögen vielleicht manchmal in die Länge gezogen wirken, dennoch finde ich es persönlich noch im Rahmen. Sehr schön finde ich vor allem die Szene von Columbo auf dem Boot und sein Satz: "Das größte Schiff auf dem ich jemals gewesen bin, war ein Ruderboot" Einfach nur köstlich! :lol:
Da aber auch für mich die Auflösung des Falles sehr wichtig für eine gute Folge ist, gebe ich dieser Folger 3 von 5 Punkten, da es hier wesentlich bessere gibt...

Bis später
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Beitragvon Klaus » Mo, 14.01.2008 21:30


Pünktlich zu meinem heutigen ersten Geburtstag im Columbo-Forum folgt dazu passend mein 100. Beitrag und das auch noch zu einer Folge, deren Gast-Star Eddie Albert beinahe sogar seinen 100. Geburtstag hätte feiern dürfen, wenn er 2005 nicht im Alter von 99 Jahren leider verstorben wäre.

Da meine geschätzten Vorredner schon alles wesentliche zu dieser Episode ausgeführt haben, möchte ich in Gedenken an Eddie Albert kurz noch auf seine Rolle als General Hollister eingehen. Er ist so ziemlich der einzige Lichtblick in dieser Folge und vereinigt den militärisch korrekten Ex-Soldaten mit dem alterfahrenen Schwerenöter auf nahezu perfekte Weise. Mit dieser Masche hätte Eddie bestimmt auch in seinem Privatleben mindestens 99 Frauen um den Finger wickeln können... :wink:

Das öffentliche Ausstellen der Mordwaffe bricht allerdings auch ihm letztendlich das Genick. Das wäre ja fast so, als hätte Dr. Mason in "Mord per Telefon" vor seiner Überführung die beiden Hunde quasi als besonderen "Leckerbissen" in einem China-Restaurant ausgestellt... :?

xxxl-Columbo-Fan hat geschrieben:Über die Stimme von Hollister habe ich auch eine Weile gegrübelt. War das nicht die Stimme von Obelix???


Exakt, das war in einigen Asterix-Kinofilmen Mitte der 80er Jahre die Stimme von Wolfgang Hess, der u. a. auch Bud Spencer in den meisten Prügelfilmen synchronisiert hat.

Insgesamt gibts von mir für diese Folge gerade noch drei mickrige Pünktchen.

Gruß
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Beitragvon martha » Di, 15.01.2008 20:46


Klaus hat geschrieben:Pünktlich zu meinem heutigen ersten Geburtstag im Columbo-Forum folgt dazu passend mein 100. Beitrag und das auch noch zu einer Folge, deren Gast-Star Eddie Albert beinahe sogar seinen 100. Geburtstag hätte feiern dürfen, wenn er 2005 nicht im Alter von 99 Jahren leider verstorben wäre.



Alle Achtung!!! :o
Dann ist Eddie Albert ja noch 2 Jahre älter geworden, als es das Geburtsdatum in der Schauspielerliste der Homepage vermuten lässt:
Dort hab ich was von Jahrgang 1908 gelesen. :?

Glückwunsch zum einjährigen, Klaus. :!:
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Beitragvon Ken Franklin » Mi, 16.01.2008 20:06


Mich überzeugt die Folge auch nicht richtig...Die Tatsache, dass sich Hollister an die Zeugin ran macht, verhärtet ja Columbos Verdacht umso mehr :x Es ist keine schlechte Folge a la "Bluthochzeit", aber auch keine besondere. Allerdings muss man ja dazu sagen, dass in Staffel 1 mit "Tödliche Trennung", "Schritte aus dem Schatten" und "Mord in Pastell" gewaltige Kaliber dabei sind und die Trauben somit sehr hoch hängen.

Ich gebe der Folge gut gemeinte 3 Punkte.
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Beitragvon martha » Mi, 16.01.2008 21:09


Interessanterweise bietet aber ausgerechnet diese eher mittelprächtige Episode eine glasklare Überführung des Schurken:
Es gibt am Schluss eine eindeutig dem Mörder zuzuordnende Tatwaffe. :!:
Oftmals wird ja bemängelt, dass Columbos Schluss-Beweis vor Gericht auseinandergepflückt werden könnte.
Hier hätte General Hollister auch mit dem besten Anwalt wohl schlechte Karten.

Überhaupt überlege ich gerade, ob es überhaupt noch 'ne andere "Columbo"-Folge gibt, wo der Mörder nur aufgrund der Tatwaffe überführt wird. :?: :?
Momentan fällt mir da allenfalls noch "Tödliche Tricks" ein, wo das Mordwerkzeug Guillotine den abschließenden Überführungs-Clou bildet.
Aber sonst???
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Beitragvon Ken Franklin » Mi, 16.01.2008 21:25


martha hat geschrieben:Überhaupt überlege ich gerade, ob es überhaupt noch 'ne andere "Columbo"-Folge gibt, wo der Mörder nur aufgrund der Tatwaffe überführt wird. :?: :?


"Ein gründlich motivierter Mord" findet Columbo den Waffenadapter im Büro Culp´s an einer Stehlampe montiert :wink:
Oder die Patrone in "Blumen des Bösen", überführt den "Gärtner" ebenfalls eindeutig.
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Beitragvon martha » Mi, 16.01.2008 22:14


Ken Franklin hat geschrieben:
"Ein gründlich motivierter Mord" findet Columbo den Waffenadapter im Büro Culp´s an einer Stehlampe montiert :wink:
Oder die Patrone in "Blumen des Bösen", überführt den "Gärtner" ebenfalls eindeutig.


Mann, du bist ja echt 'n Kenner! :o
Toll!!!
Ich geb mich geschlagen.

"Mord per Telefon" ist mir außerdem auch noch eingefallen.
Schließlich sind die Hunde ja auch Tatwaffen.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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Beitragvon Klaus » Do, 17.01.2008 20:53


martha hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben:Pünktlich zu meinem heutigen ersten Geburtstag im Columbo-Forum folgt dazu passend mein 100. Beitrag und das auch noch zu einer Folge, deren Gast-Star Eddie Albert beinahe sogar seinen 100. Geburtstag hätte feiern dürfen, wenn er 2005 nicht im Alter von 99 Jahren leider verstorben wäre.



Alle Achtung!!! :o
Dann ist Eddie Albert ja noch 2 Jahre älter geworden, als es das Geburtsdatum in der Schauspielerliste der Homepage vermuten lässt:
Dort hab ich was von Jahrgang 1908 gelesen. :?

Glückwunsch zum einjährigen, Klaus. :!:


Danke Carsten, so jung habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt... :wink:

Übrigens besagen alle mir bekannten Internet-Quellen, dass Eddie Albert tatsächlich 99-jährig verstarb und somit das Geburtsjahr 1908 (statt 1906) auf dieser Homepage ein Schreibfehler sein dürfte.

Und unser neues Mitglied Ken kennt sich als Kenner ja richtig gut aus, Kompliment Ken. :smoke:

Gruß
Klaus
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Beitragvon martha » Sa, 26.01.2008 22:06


Noch 'ne traurige Meldung, die ich diese Woche in der Zeitung fand:

Die amerikanische Film-und Fernsehschauspielerin Suzanne Pleshette ist im Alter von 70 Jahren in Los Angeles gestorben.
Alfred Hitchcock engagierte sie 1963 für den Horrorthriller "Die Vögel" als Lehrerin Annie Hayworth. Dort opfert sie ihr Leben, um die kleine Cathy, Schwester ihres Ex-Freundes Mitch, vor dem Angriff der gefiederten Angreifer zu retten.
dpa


In "Mord unter 6 Augen" spielt Suzanne Pleshette ja die Mordzeugin Helen Stewart.
Letzte Woche noch gesehen, und heute muss man leider sagen: "Beileid". :(
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