Bewertet: "Ruhe sanft, Mrs. Columbo"

Hier könnt ihr die einzelnen Folgen bewerten bzw. die Meinung der anderen Mitglieder lesen.

Wie bewertet ihr "Ruhe sanft, Mrs. Columbo"?

1/5 schlecht
3
5%
2/5 passabel / "na ja"
10
17%
3/5 gut
13
22%
4/5 sehr gut
15
26%
5/5 überragend
17
29%
 
Abstimmungen insgesamt : 58

Bewertet: "Ruhe sanft, Mrs. Columbo"

Beitragvon Martin. » So, 08.05.2005 22:00


Wie gefällt euch diese Episode?

Stimmt ab und schreibt bitte auch noch eine Begründung hinzu.

Gruss Martin
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Beitragvon Roger79 » Mo, 09.05.2005 19:20


Na ja, passabel. Nichts Überragendes, doch gibt es m.E. schlechtere Columbos.

Kann mich noch erinnern, als ich diese Episode zum ersten Mal sah, das war Anfang der 90er. Da hatte ich echt gedacht, dass seine Frau nun tot sei und er auch bald...
...hat mich richtig traurig gemacht, na ja.
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Beitragvon Hollister » Sa, 14.05.2005 15:58


2 Punkte.

Sorry, aber mit dieser Folge kann ich nicht viel anfangen. Dies liegt grössten Teil an der naiven Mörderin, welche dermassen durchschaubar agiert, dass selbst "Kommissar Rex" alles voraussehen kann. Dazu die nervige Synchronstimme. Dazu die irritierenden Rückblenden. Eigentlich schade die Grundidee wäre sehr gut gewesen, aber mit der dazugehörigen Story und der Besetzung der Mörderin hat man alles verdorben (nicht nur die Konfitüre).
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Beitragvon Columbo-Freak » Mi, 29.03.2006 21:45


Hm, eure Kommentare verwundern mich jetzt aber arg. Ich hab vier Punkte gegeben, hatte sogar überlegt, die 5 zu zücken!

Hier gibt es wieder mal eine Variation des Strickmusters, die sehr gut gelungen ist. Der Film geht etwas in Richtung Thriller und das tut Columbo gut!! Spannung ist von Anfang bis Ende da, man will immer wissen, wie es weiter geht und am Schluss kommen Rückblende und Gegenwart in einem furiosen Finale, das so keiner erwartet hat, zusammen! Was man bemängeln könnte, ist die etwas schlampige Mordausführung mit nur einem schönen Trick, nämlich dem mit dem Bargeld. Das Wegschmeißen der Tatwaffe im Wohngebiet und die verschwundenen Akten sind eher billig und passen nicht zu Columbo. Dann kommen die Ermittlung und die kleinen Indizien natürlich etwas zu kurz, da die ganze Sache mit der Beerdigung und dem alten Fall Zeit verschlingt. Trotzdem gefällt mir die Episode mit der psychisch kranken Mörderin, zu der die etwas nervige Stimme gut passt. Eben mal was Anderes!

Grüße
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Beitragvon martha » Do, 30.03.2006 00:01


Es gibt eigentlich nur 2 Folgen, die mir auch nach mehrmaligem Ansehen nicht so richtig zusagen. Neben " Selbstbildnis eines Mörders " gehört auch diese Folge dazu.
Vielleicht liegt es daran, daß Columbo diesmal das Chili nicht schmeckt, aber ich finde, daß er in keiner Episode so lustlos agiert wie hier.
Ein logischer Fehler ist auch, daß Columbo so viel über seine Frau erzählt, wie in keiner anderen Folge; als ob er der Mörderin eine Steilvorlage für den Giftanschlag liefern wollte.
Das Ende erinnert dann doch auch stark an "Meine Tote-Deine Tote". Aber was dort genial ist, macht hier wenig Sinn, denn Columbo hätte Mrs.Dimitri genausogut in seiner eigenen Wohnung überführen können. Warum bei Sergeant Brady, der für einen jungen Mann übrigens sehr altmodisch eingerichtet ist ? Und, wie Columbo-Freak schon erwähnte, nur ein gelungenes Indiz im gesamten Film(mit dem Geld). 3 Punkte trotzdem.
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Beitragvon CNEY » Do, 30.03.2006 11:13


Ich denke, dass man die fremde Wohnung gewählt hat, um beispielsweise dem treuen Zuschauer zu suggerieren, dass er Columbos Frau nun endlich zum ersten mal auf einem Foto gesehen hat. Dieser Eindruck hält recht lange, bis Columbo das Ganze dann aufklärt. Außerdem wollte man sicher nicht Columbos Wohnung zeigen, damit die gewissen "Geheimnisse" aufrecht erhalten bleiben.
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Beitragvon Murdock » Do, 30.03.2006 13:48


martha hat geschrieben:Ein logischer Fehler ist auch, daß Columbo so viel über seine Frau erzählt, wie in keiner anderen Folge; als ob er der Mörderin eine Steilvorlage für den Giftanschlag liefern wollte.


mMn kein logischer Fehler, sondern pure Absicht von Columbo!
Er braucht Beweise, und ein Geständnis ist immer noch der beste Beweis, daher stellt Columbo ihr eine Falle, in die sie auch prompt hineintappt.
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Beitragvon martha » Do, 30.03.2006 20:29


Ich hatte das so verstanden, daß Columbo die Falle erst stellt, nachdem er mit dem Psychiater gesprochen hat, also ziemlich am Ende.
Er plaudert aber schon zu der Zeit so viel über seine Frau, als er noch gar nicht weiß, daß Mrs. Dimitri die Frau des von ihm verurteilten Mörders ist.
Oder tut er am Anfang nur so, als ob er sie nicht wiedererkennt ??

Zu CNEY wollte ich noch sagen, daß Columbos Wohnung schon in der Folge
" Meine Tote- Deine Tote " gezeigt wurde.
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Beitragvon CNEY » Mo, 03.04.2006 08:25


Hallo Martha,

in der Folge "Meine Tote - Deine Tote" wurde nicht Columbos Wohnung, sondern eine kurzfristig von Columbo gemietete gezeigt.

Grüße,
Christian
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Beitragvon martha » Di, 04.04.2006 08:41


Danke CNEY,

du hast recht !!!

Ich hab glatt noch mal in die Folge reingeschaut.
Würde Mrs. Columbo dort wohnen, hätte sie mit Sicherheit dafür gesorgt, daß das Foto von Columbo`s Schwager nicht in der gleichen Schublade liegt wie seine Unterwäsche.

Grüße nach Hagen

Carsten
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Beitragvon Columbo-Freak » Di, 04.04.2006 19:26


Ist in "Undercover" doch genauso, oder?
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Beitragvon martha » Mi, 05.04.2006 20:22


So ähnlich.

Columbo hatte sich hier in `nem kleinen, billigen Hotel einquartiert.
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Sehr gut

Beitragvon WalterJörgLangbein » Mi, 05.04.2006 20:26


Also mir gefällt die Folge sehtr gut. Die Stimme der Mörderin finde ich im Original sexy... in der deutschen Synchronisation nicht schlecht.

Ich gab NICHT Note hervorragend, weil ich die aufwendig konstruierte Falle mit der getürkten Beerdigung von Columbos Frau.. sagen wir für eine Spur zu unrealistisch hielt.

Insgesamt: Sehr gut für eine unterhaltsame Folge mit einem Columbo, sympathisch wie immer!

Walter
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Beitragvon DrömmarnasStig » Fr, 07.04.2006 20:22


Punkte: 1/5
Mord: ganz schlecht
Auflösung: ordentlich
Kojotenfaktor: 1/10

Ich beginne mit der Mörderin.
Unsympathischer kann es nicht mehr gehen, versucht Columbo mitsamt Gattin zu ermorden und das ganze auch noch ohne jegliche Ausstrahlung und Intellekt.
Die Mörderin ist einfach nur durchgeknallt und vollkommen belanglos.

Am meisten stört mich jedoch die Machart dieser Episode.
Ich bin einer derjenigen, die sich die immer gleiche Masche wieder und wieder anschauen können. Ich kann nichts mit Experimenten anfangen.

Die Folge erinnert mich eher an Tarantino's episodenhafte und leicht verwirrende Erzählweise (Reservoir Dogs, Pulp Fiction).
Das mag zwar seine Vorzüge haben, aber hat für mich nichts in einem Columbo verloren.
Bei Columbo möchte ich mich entspannen und einen rundum gemütlichen Fernsehgenuss erleben.

Die Auflösung ist zwar gelungen, aber lässt die Mörderin gleichzeitig unendlich dämlich aussehen, was nie ein gutes Zeichen ist.
Ausserdem kündigte sich die "überraschende Auflösung" meilenweit an (Restaurant-Szene: Psychiater warnt Columbo).

Ich wünschte, diese Folge wäre nie gedreht worden und es gäbe nur 68 Folgen.
Kojotenfaktor: Bezieht sich auf "Roadrunner"-cartoons, in denen der Bösewicht Kojote sympathischer war als der Held. Ein hoher Kojotenfaktor bei Columbo steht für einen sympathischen Mörder (Motiv + Darstellung)
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Beitragvon Columbo-Freak » So, 09.04.2006 13:10


@DrömmarnasStig: Zwei Kommentare zu deinem Post:
1. Warum findest du einen hohen "Kojotenfaktor", d.h. einen sympathischen Mörder gut bzw. warum wird für dich dadurch die Folge besser?
2. Ich kann deine Negativpunkte im Großen und Ganzen so stehen lassen, d.h. da ist schon was Wahres dran, aber die Relevanz dieser Punkte innerhalb der ganzen Episode geht für mich gegen Null (außer die für dich nicht überraschende Auflösung, das ist schon wichtig, aber da bin ich anderer Meinung). Die positiven Aspekte (siehe mein Beitrag oben) überwiegen einfach!

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