Columbo- ein Vorbild?

Themen rund um den Inspektor Columbo.

Ist Columbo einer eurer Vorbilder/euer Vorbild?

a) Ja, er ist mein (großes) Vorbild.
11
46%
b) "Jein", ich versuche manchmal so zu sein, wie er, aber er ist nicht mein Vorbild.
5
21%
c) Nein, er ist nicht mein Vorbild.
8
33%
 
Abstimmungen insgesamt : 24

Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon zimtspinne » Fr, 18.07.2014 16:46


Diese moralinsaure Haushälterin, nicht euer Ernst? :such:
Ich frag mich ja eh, ob einige Columbomörder eine masochistische Ader haben, dass sie sich mit solchen Haushaltshilfen freiwillig umgeben.... die Pecksche zB ist ja sicher nicht nur pingelig zu Columbo sondern auch zu den Hausherren.

Vorbilder lehne ich weiterhin ab, in Teilen und als Ganzes sowieso.
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon rehamann » Fr, 14.11.2014 14:52


Doc Brown hat geschrieben:Uiui, ein Berufsschullehrer den man als Vorbild haben könnte? Das ist selten, schätze ich. Wenn ich da an meine Berufsschullehrer denke - die sind allesamt ganz weit weg davon ein mögliches Vorbild zu sein. Nicht umsonst haben Berufsschullehrer einen schlechten Ruf. :P


Hallo Doc,
habe gerade erst gesehen das Du schon vor längerer Zeit was zu meinem "Berufschullehrer" geschrieben hast :) .
Also ich war mit allen meinen Lehrern in der Berufschule zufrieden und mit dem Fach - und Klassenlehrer noch mehr. Der war echt klasse, einer zu dem das Wort Pädagoge wirklich noch passte :neig: .
Schade das es solche nicht öfter gibt :(
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon columlinn » Mi, 26.11.2014 10:44


Ich würde Columbo als Person auch nicht als Vorbild titulieren. Man muss nicht so verschroben sein, wie er, auch wenn es einem in manchen Situationen vielleicht weiterhelfen könnte. Auf jeden Fall kann man von ihm aber etwas abschauen. Ich denke seine coolness würde sich jeder wünschen. Und irgendwie spielt er sich nicht auf, sondern bleibt immer bescheiden. Das gefällt mir an diesem Charakter.
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon zimtspinne » Mi, 26.11.2014 17:49


Ich fände nun wieder gerade die Verschrobenheit (Unangepasstheit?) vorbildlich, wenn ich denn auf Vorbilder stehen würde....
"Bescheidenheit" dagegen hat für mich gar keinen Vorbildcharakter, da mich bescheidene Leute eher nerven.

Columbo ist auch nur auf den ersten Blick bescheiden. Im Rahmen seiner Mörderfängerei. Da tut er bescheiden und einfältig und unterwürfig, ist er aber in "normalen" Situationen gar nicht.

Ich meine, wenn man sieht, wie er sich zB bei seiner Ankunft auf dem Traumschiff Gehör verschafft und sämtliche Crewmitglieder inklusive Kaptiän nervt..... weil ihm seine Frau mal wieder abhanden gekommen ist...
oder wie er ins Polizeipräsidium reingestürmt kommt und Aufgaben vertreilt (kommt ja selten vor, dass sein Arbeitsbüro gezeigt wird)....
oder wie er Kollegen abkommandiert zu seiner Schießübung....
teilweise auch Privatkrams während seiner Audienzen bei Mördern erledigt....
und paffend eh macht, was er will...

so insgesamt ist das kein bescheidener Mensch für mich. Er weiß schon was er will und boxt es durch, wenns drauf an kommt.

Bescheidene Leute, also echt bescheidene Leute, die das nicht nur vorgeben zu sein, sind ganz anders.
Sie machen mir kein gutes Gefühl, wecken ständig Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen und überhaupt nerven sie einfach mit ihrer Art. Ich mag lieber Leute, die wissen was sie wollen und selbstbewusst sind.

und Columbo ist/hat beides definitiv! :smoke:
was er hat, ist eher son cooles understatement oder so ^^
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Trenchcoat » Mi, 26.11.2014 18:58


Ich bin einer von den mittlerweile 5 die "Nein" gestimmt haben. Wenn einer aus der Serie mein Vorbild sein müsste dann Hund. Nur keine unangebrachte Hektik.

Ich kannte mal einen Bassett, die sind so. Ausser es gibt was zu fressen oder eine Lady in der Nachbarschaft "duftet" verlockend. Dann geht mit denen des Temperament aber so was von durch, oioioi.
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon TheArrow1987 » So, 12.07.2015 13:59


Ich schreib hier mal was dazu, ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben.

Mein Vorbild ist er nicht wirklich, denn ich will kein Polizist werden!
Aber seine Eigenschaften können Vorbild von vielen Leuten sein. Seine Ruhe zB, wenn er mal wieder angemeckert wird, oder seine Bescheidenheit. Seine Treue zu seinem Beruf und Rang (er will nicht weiter befördert werden weil er dann eventuell nicht mehr ermitteln darf, sondern nur im Büro rumsitzt). Geld ist ihm nicht so wichtig.

Und weil er so anders ist, als Durchschnittsleute. Er ist ein Einzelgänger. Er hinterfragt alles, ist also das Gegenteil von leichtgläubig.
Ganz wichtig: Auch er ist kein Alleskönner. Er denkt, dass der Lüftungsschacht Kunst ist. Er ist tollpatschig, und weiß oft nicht, wo er seinen Stift oder Block hat.
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon martha » So, 27.03.2016 21:46


Hagen Rether hat gestern in den "Mitternachtsspitzen" mal klargemacht, dass für ihn Columbo nicht als Vorbild taugt.
Ich war doch überrascht, dass man mit dem Inspector auch beim Kabarett zumindest ein, zwei Lacher einfahren kann:
https://www.youtube.com/watch?v=pStIC4LdQgA

Eine brauchbare Wissensbasis über Columbo schien beim Publikum wohl vorhanden...hätte man also durchaus noch etwas ausschmücken können.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
"Martha."
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Dr. Bart Kepple » Mo, 28.03.2016 16:46


Columbo als Vorbild? Der ist viel zu nett. Wäre ich ein Inspektor, dann wäre ich eher wie "The Shield". Mal einen Killer erschießen statt zu verhaften und für solche Situationen immer eine Kollektion unregistrierter Waffen im Handschuhfach mitführen, von denen man eine dem Toten in die Hand drückt. Notwehr...
Ich würde auch eher bei Verhören arbeiten wie in "L.A. Confidential".
Und als die Mörderin in "Ruhe sanft, Mrs. Columbo" mir eine Ohrfeige gab, nachdem sie mich und meine Frau zu ermorden versucht hatte, da hätte ich die nächste präparierte Pistole aus dem Handschuhfach geholt...

Hmm, hätte wohl "nein" statt "jein" antworten sollen. :D
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Tiktaalik » Mo, 28.03.2016 17:58


Den Beitrag von Hagen Rether habe ich die Tage auch gesehen. Für mich war Columbo aber nie ein Vorbild. Daher konnte ich mit Hagen Rethers Beitrag relativ wenig anfangen.
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Doc Brown » Mi, 30.03.2016 20:56


Immer noch der alte, der Herr Rether. Unerträgliches pseudo-intellektuelles Gelaber. Bei dem was er über Columbo sagt, stimme ich ihm allerdings zu. Der taugt für die breite Masse nicht (mehr) als Held.

Wobei ich die ganzen Actionstars auch nie als Helden wahrgenommen habe. Dann doch lieber Columbo, der für mich eher so ein Held des Alltags ist. Unauffällig, aber noch fleißig und schlau in seinem Job. Da kann ich meinen Beitrag von vor 5 Jahren nur nochmal wiederholen: Columbo hat positive Eigenschaften, an denen ich mich gerne orientiere, ohne ihn mir direkt als Vorbild zu nehmen.
Döp döp döp de de döp döp döp
(H.P. Baxxter)
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Dr. Bart Kepple » Do, 31.03.2016 19:59


Doc Brown hat geschrieben:Immer noch der alte, der Herr Rether. Unerträgliches pseudo-intellektuelles Gelaber. Bei dem was er über Columbo sagt, stimme ich ihm allerdings zu. Der taugt für die breite Masse nicht (mehr) als Held.

Wobei ich die ganzen Actionstars auch nie als Helden wahrgenommen habe. Dann doch lieber Columbo, der für mich eher so ein Held des Alltags ist. Unauffällig, aber noch fleißig und schlau in seinem Job. Da kann ich meinen Beitrag von vor 5 Jahren nur nochmal wiederholen: Columbo hat positive Eigenschaften, an denen ich mich gerne orientiere, ohne ihn mir direkt als Vorbild zu nehmen.


Hey, der John McClane aus den echten Die Hard Filmen (Teil 1-3) ist ja wohl DER Actionheld des Alltags.
Generell würde ich aber eher den Punisher als Vorbild nehmen: http://marvel.com/universe/Punisher_%28Frank_Castle%29
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon martha » Do, 31.03.2016 21:47


Für mich war Lassie der Held meiner Jugend.
Ich mochte an ihr vor allem, dass sie nicht unter der zwanghaften Verpflichtung litt, permanent coole Sprüche absondern zu müssen.
Da wurde in sprachlich äußerster Bescheidenheit mal eben ein Stinktier aus einer Bärenfalle gerettet.
Trotzdem kann man nicht von kommunikativem Minimalismus sprechen, weil Lassie für jede Gefahrenlage ein unglaubliches Repertoire an bellenden Lauten offenbarte.
Ich hab Lassie verstanden. Ich wusste, was sie wollte.
Deshalb wollte ich auch immer Timmy sein, der jeden Laut von ihr sofort in Worte fassen konnte.
"Könnten Sie mir wenigstens sagen, welcher Name es war?
War es Kensington oder Arlington?"
"Genau gesagt:Keiner von beiden. Es war Washington."
"Hatten Sie bei dem auch einen Vornamen?"
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Re: Columbo- ein Vorbild?

Beitragvon Dr. Bart Kepple » Fr, 01.04.2016 15:07


martha hat geschrieben:Für mich war Lassie der Held meiner Jugend.
Ich mochte an ihr vor allem, dass sie nicht unter der zwanghaften Verpflichtung litt, permanent coole Sprüche absondern zu müssen.
Da wurde in sprachlich äußerster Bescheidenheit mal eben ein Stinktier aus einer Bärenfalle gerettet.
Trotzdem kann man nicht von kommunikativem Minimalismus sprechen, weil Lassie für jede Gefahrenlage ein unglaubliches Repertoire an bellenden Lauten offenbarte.
Ich hab Lassie verstanden. Ich wusste, was sie wollte.
Deshalb wollte ich auch immer Timmy sein, der jeden Laut von ihr sofort in Worte fassen konnte.


Du meinst besser als das:
https://www.youtube.com/watch?v=Ioey-e-Idmk

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